die beiden haben, weit voneinander entfernt,
wohl eine ruhige Nacht miteinander verbracht.
Aber am frühen Morgen war es dann für den
Schachbrettfalter vorbei mit der Ruhe, denn der
Blattkäfer wurde munter und krabbelte, auf der
Suche nach zarten Blättchen zum Frühstück, auf
der Blüte rundherum, den Schachbrettfalter völlig
ignorierend.
Das zweite Bild bitte genauer betrachten, da sieht
man, wie der Falter sehr hochbeinig sitzt, weil der
Käfer gerade zwischen seinen Beinen rumkrabbelt.
Man beachte auch die Tuchfühlung zwischen Falterbein
und Käferrücken.
Hat mir viel Freude gemacht, eine Weile bei diesen
beiden zu verweilen. Ich frage mich, ob der Käfer
den Falter wohl nur als floralen Bestandteil wahr-
genommen hat. Gottseidank hat er ihn nicht ange-
knabbert









