meine (Hardcore-)Orchideenexkursionswoche in Oberbayern neigt sich dem Ende zu.
Ergebnis: 34 Orchideenarten, 12 Hybride & 4 albiflore Variationen, da kann man nicht meckern.
Wir haben alles gefunden was wir wollten allerdings waren Bergtouren zu z.B. Nigritella widderi
extrem anstrengend und stecken mir noch heute in den Knochen, aber mei, gerade die hochalpinen
Arten gibts halt nicht geschenkt und die stehen zumeist auch nicht da wo eine Gondel hinfährt
Morgen gehts wieder in Richtung Heimat und der Alltag hat mich wieder.
In meinem letzten Bildbeitrag hatte ich schon angekündigt, dass ich noch eine RL 1-Art für Euch habe.
Das Foto ist in einem wunderbaren Biotop an der Isar entstanden. Das Wanzenknabenkraut verdankt
seinen Namen dem Geruch nach, wer hätte es gedacht, Wanzen.
Die Art bevölkert vorallem naturbelassene Flußauen, wieviele es davon in Deutschland noch gibt
könnt Ihr Euch ja denken. Dementsprechend selten ist sie eben auch. Sie reagiert extrem empfindlich auf
Stickstoff-Eintrag, was die Luft für sie noch dünner macht.
Passt allerdings alles, kann der Bestand stattlich sein, ich würde mal sagen 500 Pflanzen am besuchten
Standort sind nicht übertrieben.
Das Bild ist in der vollen Vormittagssonne entstanden, natürlich habe ich auch abgeschattete Varianten,
aber ich finde das hier am lebendigsten und das Licht war tatsächlich ganz gut zu kontrollieren. Ich musste
nur die Lichter ein wenig zurücknehmen.
Einen Beitrag zur Art und der Bestäubung gibts im Doku-Portal:
http://makro-forum.de/viewtopic.php?f=15&t=87781
Vielen Dank für Eure Beiträge zum Sumpfknabenkraut.
Grüße
Flo









