an dieser Stelle noch vielen Dank für die netten Kommentare zu dem Moos im Blättermeer. Es hat euch tat-
sächlich besser gefallen als ich erwartet hatte.
Eine viel größere Rarität als das häufige Frauenhaarmoos der heimischen Wälder ist Albuca nigritana aus
West-Afrika. Wobei das nicht unbedingt für die heimischen Standorte sondern eher für Pflanzen in Kultur gilt.
Mir sind sicher nur drei Menschen bekannt, die diese Pflanze pflegen und einer davon bin ich. Auch was Fo-
tos im Netz anbelangt kann man nicht viel über die Pflanze erfahren. Bei einer Foto-Suche bekommt man nur
drei leidlich gute, dokumentarische Bilder als Ergebnis. Hier also nun ein Foto dieser Besonderheit exklusiv
für euch gestaltet.
Die Samen hab ich damals von einem Ehepaar, das sind die anderen Zwei, aus England bekommen. Sie haben
sich mal eine Kapsel in Burkina Faso abknipsen können und so ist die Pflanze in Kultur genommen worden. Wahr-
scheinlich haben aber noch ein paar andere Samen von ihnen bekommen, nur kenne ich die nicht........ egal.
Von der Aussaat bis zur Blüte hat die Pflanze 5 Jahre gebraucht. Mein Foto zeigt diese Erstblüte.
Die Gattung Albuca ist nah mit unseren Milchsternen (Ornithogalum) verwandt, unterscheidet sich aber durch
die Drüsenpolster an den Spitzen der drei inneren Blütenblätter, die auch noch kapuzenartig eingebogen sind.
Diese Polster waren auch mein Fokuspunkt.
Was einen deutschen Namen angeht stosse ich hier an meine Grenzen denn eine Übersetzung des wissenschaft-
lichen bringt auch nicht viel: Nigritanische Albuke. Tja. In Südafrika wird die Gattung noch als Schleimlilie (Slime
Lily) bezeichnet. Nigritanische Schleimlilie. Na vielen Dank auch
.Zur Fotografie kann ich nicht viel sagen. Ein Blütenfoto halt. Nur das die Blütenform mich ein wenig an einen
Tierkopf erinnert.







