den Sinn.
Diese Mauereidechse lag in einem Ausbruch einer Bruchsteinwand
um sich zu sonnen, zu jagen, zu paaren und um bei Gefahr eine Rückzugsmöglichkeit zu haben.
So ähnlich sahen die alten Bruchsteinwände rund um Kloster Eberbach mal aus, bevor man sich entschloss rund drei Kilometer
wertvollsten Lebensraum einfach glattzuverputzen.
Jetzt ist alles eben verputzt und verfüllt, so das sich weder Schlangen noch Eidechsen in diesen wichtigen Rückzugsmöglichkeiten aufhalten können.
Man hat nutzlose Steinhaufen aufgetürmt, um Ersatzrefugien zu schaffen. Diese wurden in den letzten Jahren weder angenommen noch bezogen. So meine Einschätzung.
Die Gründe sind einleuchtend....keine Wärmeisolierung wie bei den 2 mtr dicken Bruchsteinmauern, zu zentriert...wer möchte schon von einem Einfamilienhäusschen in einen Wolkenkratzer umziehen, zumal diese Steinhaufen völlig frei von Vegetation und somit fern jeglichem Futterangebot im Gelände liegen.
Dazu kommt, das sich Reptilien gerne in der Nähe zum Wasser aufhalten um zu jagen, so zumindest die Ringelnatter oder die Blindschleiche.
Die Äskulapnatter braucht Bäume, da sie auf Kleinsäuger und Vögel angewiesen sind.
Was bitte soll sie mit einem aufgeworfenen Steinhaufen anfangen, der zudem auch keine Möglichkeit zur Eiablage bietet....
Selbst die alten Totholzstämme und Holzstapel, dort konnte ich schon Paarungen beobachten, wurden kürzlich entsorgt....
Keine Ahnung wer sich solche Konzepte ausdenkt....
Wäre wie ein Wohnblock in der Wüste ohne Lebensmittelgeschäft
Das gleiche am Leinpfad bei uns den Rhein entlang....
Alte Weinbergsmauern, ebenfalls einst offene Bruchsteinwände,
wurden verfüllt und somit als Lebensraum für Echsen und Schlangen unbrauchbar gemacht.
Der Ordnungswahn der Gemeinden sorgt dafür, das selbst die so häufig auftretenden Mauer und Zauneidechsen an den Rand der Ausrottung geraten
SORRY das ich jetzt vom eigentlichen Thema abgekommen bin,
aber ich musste meinem Frust darüber einfach mal loswerden








