ich habe ein motivmäßig recht ergiebiges Moor in 20 Minuten Fahrzeit Entfernung. Am Mittwoch bin ich kurz entschlossen vor der Arbeit wieder dorthin gefahren, weil ich mit den Ergebnissen meiner diesjährigen Argus- Bläulings- Session am Wochenende nicht ganz zufrieden war und der Wetterbericht Wind- und Regenlosigkeit versprach. Das Problem dabei war, dass ich pünktlich halb Acht wieder zu Hause sein musste, um meinen kleinen Stammhalter zur Schule zu bringen. Das Ende des Homeschoolings hat nicht nur Vorteile. Also 3.45 Uhr aus den Federn, 4.04 Uhr im Auto, 4.29 Uhr im Moor. An den üblichen Stellen kurz nach Motiven geschaut. Zunächst eine Dickkopffliege. Kann man notfalls nehmen, falls sich nichts Besseres findet. Kurz darauf stellt sich heraus, dass die Fliege heute keine Chance hat: 2 Spiegelfleck- Dickköpfe, ein Großes Wiesenvögelchen, eine Zarte Rubinjungfer und natürlich Argus- Bläulinge. Watn Stress! Insbsondere über die Dickköpfe habe ich mich sehr gefreut, weil ich so einen erst ein Mal vor der Linse hatte und das auch schon 3 Jahre her ist. Also habe ich mit denen angefangen. Dann fix die Zarte Rubinjungfer, bevor es zu warm wird und sie weg ist, danach mit etwas mehr Ruhe die restlichen Motive und nochmals die Spiegelfleck- Dickköpfe. Nur wenige Hundert Bilder später saß ich um 7.04 Uhr im Auto, zu Hause schnell umgezogen, mit dem kleinen Mann aufs Rad geschwungen und ab. Ich habe beschlossen, die nächsten Touren jetzt immer so effizient zu gestalten. Viel besser als diese sinnlose stundenlange Motivsuche mit anschließendem Frust bei Wind und Insektenzappelei.









