zu viel des guten?

Hier seid ihr richtig, wenn ihr mehr aus euren digitalen Bildern machen möchtet.
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Ewald
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zu viel des guten?

Beitragvon Ewald » 23. Aug 2007, 10:56

hallo!

was meint ihr dazu, wenn man bei einem bild wirklich viel retuschiert?
kann man das noch als ein "echtes" foto bezeichnen?
ich sehe das mit geteilter meinung. einerseits kann man naturbelassene fotos (ausser verkleinern, schärfen und evtl. tonwertkorrektur) als "echt" bezeichnen, andererseits gewinnt ein bild manchmal durchaus von einer guten bearbeitung.

ich habe 3 beispiele angefügt von einem foto von mir:

1. HG komplett gestempelt.
2. HG stark weichgezeichnet.
3. orginal.

alle natürlich verkleinert und geschärft.

(ich hoffe es ist kein problem, wenn ich hier gleich 3 bilder uploade ....)
Dateianhänge
_MG_1920ohnehg.jpg (147.96 KiB) 3492 mal betrachtet
_MG_1920ohnehg.jpg
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_MG_1920mithg.jpg (147.61 KiB) 3498 mal betrachtet
_MG_1920mithg.jpg
Zuletzt geändert von Ewald am 23. Aug 2007, 15:47, insgesamt 1-mal geändert.
Radomir Jakubowski
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Beitragvon Radomir Jakubowski » 23. Aug 2007, 11:13

ich finde das hat nix mehr mit Naturfotografie zu tun, sondern der hauptteil der arbeit liegt hier am PC. Sowas finde ich gehört nicht in die Naturfotografie, zumindest finde ich, dass man die schönheit der Natur durch die vorhandenen möglichkeiten der Kameras sehr gut hervorheben kann, sodass es kaum EBV erfordert. Sowas ist bei Produktfotografie, Akt etc. ok, da ist ja sowieso alles gestellt, aber in der Natur braucht man sowas nicht.
Gruß Radomir
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Beitragvon StefH » 23. Aug 2007, 11:34

Beim ersten Bild kann ich keine Bearbeitung sehen :shock:, ich schätze, daß ist das am stärksten bearbeitete.

ICH würde es nicht machen, ist mir viel zu viel Arbeit. Ich gestehe, ich bin strunzfaul, was den Bildbearbeitung angeht. Aber das Ergebnis ist schon stark.
Aber als Naturfoto würde ich das auch nicht sehen.
Viele Grüße von Stefanie
Olympus OMD und Panasonic G6 mit m.zuiko 60/2.8 und Olympus Stylus1 mit Raynox DCR-150/250 und MSN-202

http://stefanie-hamm.de/
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Beitragvon SilkeP. » 23. Aug 2007, 11:50

Hallo Ewald!

Es kommt immer drauf an, was man möchte..... wenn man Naturfotos möchte, dann stimmt es nimmer.... dann ist das viel zu viel bearbeitet.....

Wenn man sagt: Bearbeitet, dann ist das ok....

Ich persönlich sage : so original wie möglich... wobei Kleinigkeiten wegstempeln für mich da noch im Rahmen ist.... Ansonsten versuche ich, das Bild schon beim Fotografieren so freizustellen, dass annähernd das Ergebnis wie bei Deinem 3. Bild rauskommt.... das ist meiner Meinung nach das Optimum! :D
Liebe Grüße, Silke
(Meine Fotos sind meist Naturdokumente, ab und zu beeinflusste Natur, wenn ich den ein oder anderen Halm auf die Seite biege oder abschneide...)
www.seides-naturfotografie.jimdo.com/


*Die Natur ist kein Studio!*
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Beitragvon Ewald » 23. Aug 2007, 15:48

StefH hat geschrieben:Beim ersten Bild kann ich keine Bearbeitung sehen :shock:, ich schätze, daß ist das am stärksten bearbeitete.



@ stefanie: du hast natürlich recht. ich habs falsch beschriftet.
.... schon korrigiert.
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Beitragvon Zuma » 23. Aug 2007, 16:07

mir gefällt das unbearbeitete bild am besten, bin eh kein freund dieser für mich unendlich langweiligen einfarbigen Hintergründe ... das gibt's in der Natur auch nicht und manche interessante information verschwindet dadurch ebenfalls (z.b. kann man manchmal im Hintergrund erkennen, welches Lebensraum bestimmte insekten bevorzugen, mir hilft sowas, selber die tierchen zu finden). Wohl ein grund, warum ich das Dokumentarische hier am meisten liebe ;)
Danke für's Lesen. Thorsten
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Beitragvon Hotte » 23. Aug 2007, 16:54

Hallo Ewald,

bin der Meinung das eine Bearbeitung die über das "normale" ( Tonwerte, Schärfen, wegstempeln KLEINER Teile eventuell....) angegeben werden sollte !
Das Ergebniss ist, zugegeben, nicht schlecht, ich halte es da eher wie Silke....

Gruß Horst
Eos 7D, Sigma 150/2.8, Canon 300/4 L IS USM, Berlebach 1042/P, Cullmann Magnesit 35, Novoflex Castel L, Raynox 5320, Kabelauslöser
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Beitragvon fr4nz » 23. Aug 2007, 18:55

Hallo Ewald,

Ich versuche, so gut ich das eben kann, schon bei der Aufnahme auf Dinge wie HG, Gestaltung und dergleichen Rücksicht zu nehmen.
Basics, wie Entrauschen, Schärfen, Farbtemperatur korrigieren, Tonwertkorrektur, Sensorflecken entfernen udgl. gehören für mich noch zum digitalen Fotografieren.
So massive Bearbeitungen, ausgenommen mal ein Fleckchen entfernen, einen Halm wegstempeln, wie du sie hier vorstellst halte ich nicht mehr für Fotografieren.
Wenns jemand beim Posten aber angibt ists mir auch recht wobei ich dann schon zu einer anderen Beurteilung komme.

Mir persönlich ist das auch viel zu viel Action, ich bin ein fauler Mensch und möchte foten :D
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Beitragvon thothie » 23. Aug 2007, 19:19

Ja, es ist ein Dilemma.

Die Meister ihres Fachs gehen hin und machen eine Aufnahme von einem Falter, wo das Orginal schon aussieht wie Deine erste bearbeitete Version.

Das finden dann alle ganz toll und herausragend.

Der weniger Begabte mit EBV- Kenntnis sagt sich dann, ich will jetz auch endlich mal gelobt werden und fängt an zu tricksen.

Er kommt so mit EBV zum gleichen Resultat, hat bedeutend mehr Arbeit und wird dafür von allen Immermöglichstorginalvertretern gesteinigt.

Ergo ist es sicherlich sinnvoller noch ein wenig zu üben, um von vornherein bei der Aufnahme zu solchen Ergebnissen zu kommen.

Ich selbst hab aber absolut kein Problem damit einen störenden Halm, den ich vor Ort nicht entfernen konnte später via EBV wegzuretuschieren. Das tut der Natürlichkeit der Aufnahme keinen Abbruch.
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Beitragvon Ewald » 23. Aug 2007, 19:42

ich ab hier ja nur ein beispiel gebracht um eure meinung dazu zu hören.
so komplett den HG verändert hab ich zuvor noch nicht gemacht, wollte es aber mal wissen, ob ich das so hinbringe.
ich will ja jetzt nicht den eindruck wecken, dass ich das immer mache....

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