Leider (für mich), oder zum Glück (für andere) ist das Gelände dieses Jahr einem neuen Radweg einverleibt worden - Teil der sogenannten Ravel-Route. Dazu wurde die vorhandene Flora großzügig gerodet und musste einem geteerten Radweg weichen. Die Baumaschinen haben rechts und links des Teerstreifens nicht mehr viel Vegatation übrig gelassen
Naja, so langsam erobert aber doch das ein oder andere Kraut den ihm angestammten Lebensraum zurück. Der ein oder andere Natternkopf, der Hopfenklee, das Habichtskraut, die ein oder andere Orchideenart und vor allem auch die Königskerzen lassen sich wieder blicken. Ich bin guter Dinge, dass es im nächsten Jahr schon wieder viel besser aussieht...
Zum Foto: auf der Suche nach doch noch ein paar Motiven in diesem Jahr, bin ich dann bei einer frischen Königskerze auf diesen "Königskerzen-Mönch" gestoßen. Ein noch winziges Exemplar, dass sich gerade seiner Hülle entledigt hatte. Diese Raupen häuten sich ja mehrmals, aber gesehen habe ich diese Situation zum ersten Mal. Manche Raupen fressen ihre Haut als Eiweißlieferant auch auf. Ob diese Art das auch tut, weiß ich aber nicht.
Bei einer Raupe auf ihrem Blatt, ist es natürlich mit gescheiter Freistellung nicht weit her. Die Anordnung von Raupe und Hülle (und wohl die Nähe zum alten Bahnhof) hat mich aber sofort auf den Titel gebracht. Und so ist dann auch der etwas ungewöhnliche Beschnitt entstanden, der mir für dieses Motiv am besten gefiel (nein, es ist kein Pamorama aus 5 HF-Aufnahmen
Hoffe, ich habe Euch mit der Story zum Bild nicht zu sehr gelangweilt und dass Euch Das Bild (trotz, oder gerde wegen des Schnittes) gefällt.









