Hier präsentiere ich Euch ein weiteres Fliegenportrait. Diesmal habe ich meine Arbeitsweise verändert, um das Bild diffuser hinzubekommen, und die Beleuchtung zu verbessern. Die Belichtungszeit ist dadurch von 1"6 auf 0"4 gesunken.
Ich habe eine weisse Rolle aus 80 gr/qm Kopierpapier um das vordere Ende des Objektives montiert. Den Papierkanal habe ich dann von außen beleuchtet. Es kam aber leider ein gesamt Belichtungsunterschied der Bilder von rund 20 % heraus. Habe die Lampen wohl falsch platziert. Ich werde die Positionen der Lampen neu bestimmen, und derer Anzahl erhöhen. Ich kann aber auch noch leichteres Papier verwenden.
Der Stack besteht aus 255 Bildern, Stackdauer rd. 56 min. Zusammengesetzt mit Helicon Focus Mode C. Bilderabstand 0,015 mm.
Gruß
Michael
Fliegenportrait
- Ganbatte
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Fliegenportrait
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- Kamera: Canon 5D Mark II
Objektiv: Canon MP- 65 mm
Belichtungszeit: 0"4
Blende: f 5,6
ISO: 250
Beleuchtung: 3 LED mit Diffusor
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG) RAW
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Höhe):38,22
Stativ: Tischaufbau
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Aufnahmedatum:
Region/Ort:
vorgefundener Lebensraum: Todfund Speicher Wohnhaus
Artenname: Hydrotaea dentipes
kNB
sonstiges: ABM 5:1 - 13-01-04_180143_M=C_4R.jpg (412.18 KiB) 1066 mal betrachtet
- Kamera: Canon 5D Mark II
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Herbert_R
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Hallo Michael,
das Fliegenportrait gefällt mir sehr gut, die symmetrische Anordnung finde ich auch passend und die Beleuchtung ist schön gleichmäßig.
In einem anderen Beitrag habe ich gerade geschrieben, daß mein Zeiss Biotar schon bei Blende 5,6 deutliche Beugungsunschärfen zeigt. Mich würde mal interessieren, wie sich das MP-E bei Blende 2,8 oder 4 verhält, vielleicht ist es da ja auch noch besser ?
Grüße, Herbert
das Fliegenportrait gefällt mir sehr gut, die symmetrische Anordnung finde ich auch passend und die Beleuchtung ist schön gleichmäßig.
In einem anderen Beitrag habe ich gerade geschrieben, daß mein Zeiss Biotar schon bei Blende 5,6 deutliche Beugungsunschärfen zeigt. Mich würde mal interessieren, wie sich das MP-E bei Blende 2,8 oder 4 verhält, vielleicht ist es da ja auch noch besser ?
Grüße, Herbert
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Herbert_R hat geschrieben:Hallo Michael,
das Fliegenportrait gefällt mir sehr gut, die symmetrische Anordnung finde ich auch passend und die Beleuchtung ist schön gleichmäßig.
In einem anderen Beitrag habe ich gerade geschrieben, daß mein Zeiss Biotar schon bei Blende 5,6 deutliche Beugungsunschärfen zeigt. Mich würde mal interessieren, wie sich das MP-E bei Blende 2,8 oder 4 verhält, vielleicht ist es da ja auch noch besser ?
Grüße, Herbert
Hallo Herbert,
danke für Deine Rückmeldung. Die förderliche Blende für das MP-E 65, findet man leider nicht in den Unterlagen von Canon. Ich hatte eine Blendenreihe durchgeführt und die Bilder immer und immer wieder verglichen. Ich meine sogar nun, dass bei Blende f10 das beste Ergebnis wäre, bei 5:1. Anfänglich meinte ich 5,6. Ich werde aber wahrscheinlich ganze Stacks durchführen, um das Endergebnis besser zu überprüfen.
Gruß
Michael
- Guppy
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Guppy hat geschrieben:Hallo Michael
Mit Helicon C gelingt einiges was mit der B Einstellung nicht so gut wird.
Ich sehe die feinen Haare am Fliegenkopf, das heisst, die Auflösung
ist gut, doch macht das gesamte Bild den Eindruck von Unschärfe.
Gut Stack
Kurt
Hallo Kurt,
ja Du hast Recht. Ich bin auch nicht zufrieden mit der Schärfe. Ob es an der Blende liegt? Ich habe in anderen Foren Bilder von dem MP-E gesehen und die kommen schärfer herrüber, auch von noch kleineren Insekten oder Objekten. Da ich annehme, dass das Objektiv oder die Kamera nicht beschädigt sind, denke ich, es ist wohl ein Bedienungsfehler meinerseits. Übung macht halt den Meister
Gruß
Michael
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eRPe
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eRPe hat geschrieben:Hallo Michael,
die Perspektive ist gut gewählt,
es wirkt etwas verwackelt,
meine auch einen leichten Rotstich zu sehen.
Durch Nachschärfen geht noch so manches.
Gruß
Reiner
Hallo Reiner,
Danke für Dein Feedback.
Nachgeschärft ist schon. Ich werde versuchen eine andere Blende zu nehmen. Der Ablauf bei Stacken ist mit dem Stackshot geschehen:
1. Vorfahren
2.Tsettle = warten 4,0 sek
3. Toff Spiegel hochklappen= 4 sek
4. Auslösen, nach dem Verschluss vorfahren.
Ich weiß das auch Mikroruckler, durch evtl. Übertragung durch die Bausubstanz entstehen (gehen, Türen zu machen), Älterer Häuser "leben eben". Ich versuch aber während dessen mich "ruhig" zu verhalten. Ich denke, dass es noch Bedienungsfehler und Aufbaufehler sind, bin aber dran sie zu finden und auszuschalten.
Gruß
Michael
