mayuka2 hat geschrieben:...Einerseits suche ich eine Ergänzung zu meinem MP-E und möchte damit noch etwas höhere Maßstäbe hinbekommen, so um 10:1 etwa. Stativ, Ringblitz und Stacking sind da Pflicht. Eine solche Lösung ist auch nicht unbedingt für Feldarbeit vorgesehen. Da wären z.B. solche Zeiss-Lösungen durchaus eine Überlegung wert. Wenn es qualitativ hochwertig ist (min. auf MP-E Niveau) dann kann es auch etwas mehr kosten.
Warum nicht beim MP-E bleiben? Das geht ja nicht nur bis 5:1 und dann plötzlich gar nicht mehr, 10:1 kann das genauso gut. Mit jedem anderen Objektiv wirst Du keinen Deut mehr erreichen, auch mit einem Luminar oder Photar nicht. Und das MP-E hat noch etwas Automatik und eine ganz passable Brennweite. Stichwort Arbeitsabstand.
Auf der anderen Seite suche ich eine leichte und kompakte Lösung, die ich auch mal schnell auf eine Exkursion mitnehmen kann. Diese sollte so um die 3:1 beherrschen können. Bei einer solchen Lösung sind mir zwei Dinge wichtig: Kompaktheit bzw. schnelle Nutzung und Gewicht...
Also auch das MP-E. Ist schnell, leichter als ein Balgen und kompakt. Es gibt überhaupt keinen Grund für was anderes. Du hast schon die optimale Ausrüstung.
Am liebsten wäre mir eine kleines "Pancake"-Lupenobjektiv mit 2:1 oder 3:1 wie z.B. hier http://www.flickr.com/photos/johnhallme ... 592459772/ zu sehen. Doch über solche Lupenobjektive ist kaum etwas im Netz zu finden. Wie ist die Qualität, wie adaptiert man die Dinger an Canon, benötigt man unbedingt einen Balgen, usw... Eine solche kompakte Lösung fehlt definitiv noch in meiner Ausrüstung. Danach suche ich schon eine ganze Weile (u.a. auch bei ebay). Aber bisher nix gescheites entdeckt, zumal das Objektiv zumindest eine verstellbare Blende haben sollte.
Das eine ist ein Schneider Componon, ein VG-Objektiv. Gibt es laufend bei Ebay, wenn auch nicht immer mit f28mm. Das ganz kleine ist ein Symmar, normalerweise gedacht für 1:1 ohne sphärische Bildfehler. Beide haben überhaupt keine Vorteile gegenüber dem MP-E, vom Gewicht mal abgesehen...


