ich habe einige Jahre Grüne Baumpythons gehalten und gezüchtet und möchte daher ein paar Fotos von dieser fazinierenden Tierart zeigen auch wenn ich diese Hobby heute nicht mehr betreibe.
Ein Kurzüberblick über die Tiere:
Der Baumpython ist eine Eierlegenden nicht saisonale kleine Pythonart. Die Tiere werden je nach Geschlecht ca. 150-200cm groß und können zwischen 600-2500g wiegen. Die Jungtiere sind neongelb, goldgelb, rot, orange, oder dunkel braun gefärbt. Diese sehr auffällige Tarnfarbe soll wohl in der Natur "achtung giftig-gefährlich" bedeuten und die kleinen winzigen Babybaumpythons vor Fressfeinden schützen. Die Jungtiere wiegen nach dem Schlupf ca. zwischen 4-18g. Die Mutter bebrütet die Eier selbst in der Natur ca. 49 Tage lang, nach dem Schlupf sind die Tiere auf sich alleine gestellt. Bei der Zucht nimmt man dem Weibchen die Eier weg und inkubiert die empfindlichen Eier in einem Inkubator, der in der Lage ist die Temperatur auf 0,1 Grad genau zu halten, die Eier benötigen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Kontroliert wird das ganze System mit Geeichten Präzisions instrumenten. Babybaumpythons können in der Aufzucht sehr heikel sein. Es kann sein das man sich Stunden lang mit Fütterungsversuchen mit einem Tier beschäftigen muss. Die Baby`s sind oft sehr empfindlich und Verluste sind nicht selten.
Sind die Tiere allerdings stabil und beachtet der Pfleger grundliegende dinge, so sind die Tiere überaus dankbare und Robuste Pfleglinge.
Die Tiere werden gefüttert mit Nagetieren, lebend, frischtot oder mit aufgetautem Frostfutter.
Über die Fotos:
Die Nachfolgenden Fotos sind im "Studio" gemacht. Ich habe dafür immer einen Aufnahmetisch verwendet.
Der hintergrund wird mit Kunstblumen behängt um ein wenig Dschungel zu simulieren.
Am besten Arbeitet man bei den Tiere mit Dauerlicht (Daylight) Es bringt die Farben am schönsten, realistischsten wieder.
Ich habe dabei immer eine Softbox mit Galgen von oben verwendet.
Unter das Tier wird ein Spiegel gelegt, der als untergrundbeleuchtung dient in dem er die obere Softbox reflektiert.
Ein Bis zwei weitere Softboxen kann man dann variabel für die Hintergrundbeleuchtung bzw. für das Licht von vorne nehmen.
Auch habe ich oft einen Silberschirm verwendet, dieser bringt tolle kontraste.
Die Kamera steht dabei immer auf dem Stativ, und wird mit fernauslöser und Spiegelvorauslösung ausgelöst. Die Tiere sind sehr ruhig im Studio...in der Regel.
Man braucht keine Scheibe o. ä. wo man hindurch fotografieren muss.
Ich habe bei den Schlagenfotos so gut wie immer das 60mm Micro Nikkor G ED verwendet.
Jeder der die Linse kennt weiß dadurch dann also das ich teilweise direkt vor der Schlange war.
Sollte Interesse bestehen kann ich gerne weitere Fotos zeigen...solltet Ihr Fragen haben, bitte einfach fragen..






