Hi Kat!
Optisch dürften das Canon 100L und das Sigma 150 (egal ob alt oder neu mit Stabi) sich kaum was shenken. Das canon ist trotz hohem Plastikanteil hervorragend verarbeitet. Aber auch das von die probierte Tamron 90 (alt ohne VR) ist super, der Tubus färt aber aus beim Fokussieren im Gegensatz zu den beiden anderen und es gibt keine Stativschelle, was outdoor schon ein manko ist. Für Aquarienfotografie würde ich aber eher zu einer noch kürzeren Brennweite greifen, um den Abstand zur Glasscheibe zu minimieren. Von Canon und Tamron gibt's jeweils ein 60er für crop-Cams und von Sigma ein 50er. Velleicht sogar das 35 von Tokina?
LGr
Wolfram
Canon EF 100mm f/2.8L IS USM oder Sigma 150mm OS
- wolfram schurig
- Artenkenntnis Crew

- Beiträge: 14826
- Registriert: 19. Okt 2009, 16:06 alle Bilder
- Vorname: Wolfram
Hast Du eine interessante Beobachtung gemacht? Weißt Du etwas, was wir auch wissen sollten? Dann teile es mit uns und schreibe hier
- hb_canon
- Fotograf/in

- Beiträge: 1468
- Registriert: 3. Feb 2013, 13:29 alle Bilder
- Vorname: Harald
Hallo Kat,
obwohl ich selber das Sigma 150mm mit Stabi besitze, würde ich Dir auch zum 100mm von Canon raten. Mit einem Konverter kannst Du 140mm erreichen ohne nennenwerten Qualitätsverlust.
Dazu gibt es von mir Vergleichsaufnahmen in einem anderen Beitrag.
http://www.makro-forum.de/ftopic83405.html
Gruß
Harald
obwohl ich selber das Sigma 150mm mit Stabi besitze, würde ich Dir auch zum 100mm von Canon raten. Mit einem Konverter kannst Du 140mm erreichen ohne nennenwerten Qualitätsverlust.
Dazu gibt es von mir Vergleichsaufnahmen in einem anderen Beitrag.
http://www.makro-forum.de/ftopic83405.html
Gruß
Harald
-
michelchen
- Fotograf/in

- Beiträge: 843
- Registriert: 14. Jan 2013, 22:49 alle Bilder
- Vorname: Michael
Hallo Kat,
mein Traum war immer das 150er, den hab ich mir erfüllt und bin nicht unzufrieden. Allerdings nicht mit dem Stabi. Im Makrobereich kann ich den mit meinem Zitterfaktor vergessen, fotografiere da allerdings nach wie vor lieber mit einem Stativ.
Ich denke der Canonstabi ist durch die viel bessere Technik klar im Vorteil.
Für die Aquarienfotografie könnte ich mir dann aber doch, wie vor schon geschrieben, eine etwas kürzere Brennweite als die bessere Wahl vorstellen.
Viele Grüße
Michael
mein Traum war immer das 150er, den hab ich mir erfüllt und bin nicht unzufrieden. Allerdings nicht mit dem Stabi. Im Makrobereich kann ich den mit meinem Zitterfaktor vergessen, fotografiere da allerdings nach wie vor lieber mit einem Stativ.
Ich denke der Canonstabi ist durch die viel bessere Technik klar im Vorteil.
Für die Aquarienfotografie könnte ich mir dann aber doch, wie vor schon geschrieben, eine etwas kürzere Brennweite als die bessere Wahl vorstellen.
Viele Grüße
Michael
-
ClimberM
- Fotograf/in

- Beiträge: 206
- Registriert: 31. Jan 2008, 14:49 alle Bilder
- Vorname: Peter
Hallo Kat,
bei den Gewichtsangaben zu 100L und 150 OS muss wohl die fehlende Stativschelle beim EF dazugerechnet werden.
Aquarienaufnahmen kann man bei einer Börse wohl nicht aus einer großen Entfernung durchführen. Daher rate ich für diesen Zweck zu einer kürzeren Brennweite z.B. einem 60mm Objektiv, z.B. dem EF-S 2.8/60. Es ändert beim Fokussieren seine Länge nicht und kann somit mit einer faltbaren (=längenvariablen) Gummigeli an die Frontscheibe gehalten werden um so die Spiegelungen effektiv unterdrücken sowie die Aufnahme noch stabilisieren zu können.
Mit 100mm und mehr kommt man entsprechend tiefer mit der Schärfenebene ins Aquarium hinein. Demgegenüber man kann bei Objekten nah an der Frontscheibe die Spiegelungen nicht so einfach unterdrücken.
Daher legt man sich am besten mehrere Makroobjektive zu.
Bei der Aquarienfotografie werden unter anderem Küvettenaquarien eingesetzt mit denen man das Objekt in den Vordergrund zwingen kann. Weiter gibt es Probleme mit Schwebstoffen und Luftblasen die eine indirekte Beleuchtung erfordern und die mit wachsender Entfernung zur Frontscheibe zunehmen.
Das 35mm Tokina taugt wegen seines geringen Aufnahmeabstands nicht für die Aquarienfotografie mit hohen ABMen. Garnelen an Crop sprechen für die Richtung ABM 1:1.
Die 50er von Canon und Sigma sind ältere Konstruktionen ohne Innenfokussierung entsprechend einem ausfahrenden Tubus - nicht ideal für den Zweck.
Günstig kann man mit dem EF-S 60 anfangen (man kommt bei 1:1 noch knapp 9cm tief ins Aquarium) und damit schauen welche Eigenschaften bzw. Objektabstände noch fehlen.
bei den Gewichtsangaben zu 100L und 150 OS muss wohl die fehlende Stativschelle beim EF dazugerechnet werden.
Aquarienaufnahmen kann man bei einer Börse wohl nicht aus einer großen Entfernung durchführen. Daher rate ich für diesen Zweck zu einer kürzeren Brennweite z.B. einem 60mm Objektiv, z.B. dem EF-S 2.8/60. Es ändert beim Fokussieren seine Länge nicht und kann somit mit einer faltbaren (=längenvariablen) Gummigeli an die Frontscheibe gehalten werden um so die Spiegelungen effektiv unterdrücken sowie die Aufnahme noch stabilisieren zu können.
Mit 100mm und mehr kommt man entsprechend tiefer mit der Schärfenebene ins Aquarium hinein. Demgegenüber man kann bei Objekten nah an der Frontscheibe die Spiegelungen nicht so einfach unterdrücken.
Daher legt man sich am besten mehrere Makroobjektive zu.
Bei der Aquarienfotografie werden unter anderem Küvettenaquarien eingesetzt mit denen man das Objekt in den Vordergrund zwingen kann. Weiter gibt es Probleme mit Schwebstoffen und Luftblasen die eine indirekte Beleuchtung erfordern und die mit wachsender Entfernung zur Frontscheibe zunehmen.
Das 35mm Tokina taugt wegen seines geringen Aufnahmeabstands nicht für die Aquarienfotografie mit hohen ABMen. Garnelen an Crop sprechen für die Richtung ABM 1:1.
Die 50er von Canon und Sigma sind ältere Konstruktionen ohne Innenfokussierung entsprechend einem ausfahrenden Tubus - nicht ideal für den Zweck.
Günstig kann man mit dem EF-S 60 anfangen (man kommt bei 1:1 noch knapp 9cm tief ins Aquarium) und damit schauen welche Eigenschaften bzw. Objektabstände noch fehlen.
Viele Grüße
Peter
Peter
-
ClimberM
- Fotograf/in

- Beiträge: 206
- Registriert: 31. Jan 2008, 14:49 alle Bilder
- Vorname: Peter
Hallo Kat,
ich bin seit meiner Jugend mit einigen längeren Unterbrechungen Aquarianer. Allerdings habe ich keine Ambitionen perfekte Aufnahmen zu erstellen. Mich interessiert eher die Technik, das bedeutet letztlich Beleuchtungstechnik!
Typische Süßwassergarnelen wie Caridina bleiben klein unter 20mm Länge. Nochmal nachgeschaut Du schreibst von 8-20mm. Dementsprechend könntest Du den ABM 1:1 der meisten Makroobjektive ausreizen wollen.
Was noch eine Rolle spielen kann ist die Eigenfarbe (?) des Wassers z.B. durch Schwarzwasser und die physikalisch vorgegebene Filterung des Lichts. Beides ist von der Länge der Wassersäule abhängig.
Dann werden übliche günstige Aquarienscheiben nicht 100% plan gefertigt, auf Metallschmelze gegossen und nicht geschliffen. Was Abbildungsfehler mit dem Abstand zur Scheibe wachsen lässt.
Dementsprechend muss man für optimale Ergebnisse weiteren Aufwand als nur das Objektiv bedenken für Stativ, Kopf, Makroschlitten, verschiedene Gegenlichtblenden, Beleuchtungstechnik mit Blitzen oder Dauerlicht, Abdunkelungen.
Bei dieser Verwendung wird der Nutzen einer Stativschelle erkennbar - die Kamera lässt sich zum Formatwechsel einfach drehen. Ein 35, 50, 60er (manch 90, 105 u.a.) können das nicht bieten.
Manches erschließt sich einem erst mit der Verwendung. Ein Zugang wäre ein EF-S 60 gebraucht erwerben, austesten und ggf. wieder verkaufen.
FYI
ich besitze das 100L und das EF-S 60 sowie Tokina 35 und Sigma 50. Ich fotografiere eher dokumentarisch ohne größere gestalterische Ansprüche und knipse durchaus aus der Hand. Mein erstes Makro war übrigens das 2.8/90 Panagor für Olympus OM.
ich bin seit meiner Jugend mit einigen längeren Unterbrechungen Aquarianer. Allerdings habe ich keine Ambitionen perfekte Aufnahmen zu erstellen. Mich interessiert eher die Technik, das bedeutet letztlich Beleuchtungstechnik!
Typische Süßwassergarnelen wie Caridina bleiben klein unter 20mm Länge. Nochmal nachgeschaut Du schreibst von 8-20mm. Dementsprechend könntest Du den ABM 1:1 der meisten Makroobjektive ausreizen wollen.
Was noch eine Rolle spielen kann ist die Eigenfarbe (?) des Wassers z.B. durch Schwarzwasser und die physikalisch vorgegebene Filterung des Lichts. Beides ist von der Länge der Wassersäule abhängig.
Dann werden übliche günstige Aquarienscheiben nicht 100% plan gefertigt, auf Metallschmelze gegossen und nicht geschliffen. Was Abbildungsfehler mit dem Abstand zur Scheibe wachsen lässt.
Dementsprechend muss man für optimale Ergebnisse weiteren Aufwand als nur das Objektiv bedenken für Stativ, Kopf, Makroschlitten, verschiedene Gegenlichtblenden, Beleuchtungstechnik mit Blitzen oder Dauerlicht, Abdunkelungen.
Bei dieser Verwendung wird der Nutzen einer Stativschelle erkennbar - die Kamera lässt sich zum Formatwechsel einfach drehen. Ein 35, 50, 60er (manch 90, 105 u.a.) können das nicht bieten.
Manches erschließt sich einem erst mit der Verwendung. Ein Zugang wäre ein EF-S 60 gebraucht erwerben, austesten und ggf. wieder verkaufen.
FYI
ich besitze das 100L und das EF-S 60 sowie Tokina 35 und Sigma 50. Ich fotografiere eher dokumentarisch ohne größere gestalterische Ansprüche und knipse durchaus aus der Hand. Mein erstes Makro war übrigens das 2.8/90 Panagor für Olympus OM.
Viele Grüße
Peter
Peter
