D50 Besitzer - Objektivfrage

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Roman
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Re: D50 Besitzer - Objektivfrage

Beitragvon Roman » 12. Dez 2006, 17:03

sit79 hat geschrieben:Hallo,

Wie schauts mit

Nikon AF-S VR 105mm 1:2,8 G IF ED Micro-Nikkor
bzw.
Nikon AF-D 105mm Micro 2,8

aus?

Stefan



sieht gut aus
01af
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Beitragvon 01af » 12. Dez 2006, 17:11

"Ungeeignet" ist übertrieben. Aber es gäbe tatsächlich Nikon-Kameras, die besser geeignet wären. Immerhin kannst du problemlos und ohne Tricks, Basteleien oder kostspieliges Zubehör tief in den Makrobereich jenseits von 1:1 vordringen, wenn du willst. Und über kurz oder lang wirst du einmal ein anderes, besser ausgestattetes Kameragehäuse erwerben, und dann wird alles noch besser ... ;)

Ich würde das 60er Micro-Nkkor empfehlen. Es ist gut, relativ günstig und erlaubt in Retro-Stellung auch Abbildungsmaßstäbe über 1:1. Ein 105er wäre natürlich auch nicht schlecht, vereinfacht die Jagd auf Insekten und erleichtert die Bildgestaltung auch bei Motiven, die nicht davonlaufen ... doch ich bezweifle, ob sich der Aufpreis für eine -- für dich -- nützliche, aber nicht notwenige Eigenschaft lohnt. Und selbst wenn du später einmal ein längeres Makroobjektiv kaufen solltest, so wäre das 60er nicht überflüssig.

Wenn du dich doch für das 105er entscheidest, dann verzichte auf die VR-Version. Erstens bringt die Bildstabilisierung im Makrobereich prinzipbedingt nicht viel (ist eher nützlich im Portrait- und im Fernbereich), zweitens ist's teuer und drittens verringert die bewegliche Optik die Abbildungsleistung unnötig.

-- Olaf
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Beitragvon Jan Helge » 12. Dez 2006, 17:42

Die d50 ist bestens für Makroaufnahmen geeignet und ist eine gute Kamera. (Hört sich hier ja fast so an als wäre sie Schund) :? .Ich wüsste nicht, was andere Kameras für Makro Aufnahmen mehr bieten außer der Abblendtaste und einem helleren Sucher.
Natürlich kann man mit einer langen Brennweite an der d50 scharfe Bilder machen. Makroaufnahmen macht man ja meist vom Stativ. Wenn du vor hast viele Freihandaufnahmen zu machen, ist die Wahrscheinlichkeit verwackelte Bilder zu bekommen allerdings größer als beim 60er. (siehe hierzu Faustregel 1/Brennweite)
Vorteil langer Brennweiten im Makrobereich ist zum einen die bessere Freistellungsmöglichkeit und (bei Insektfotografie) der weitere Abstand zum Motiv (Fluchtdistanz).
Die Schärfentiefe ist beim 60er größer als beim 150er. Das kann man natürlich sowohl als Vorteil oder auch Nachteil sehen.
Es kommt letztendlich darauf an, wie deine Vorlieben und Vorstellungen aussehen. Ich würde das 150er präferieren!
Hoffe ich konnte helfen!
http://www.janhp.de
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Beitragvon Tim Feddern » 12. Dez 2006, 19:43

Hallo Stefan,

ich bin ein D70s Bestitzer, also prinzipiell gehöre ich zu den D50 Besitzern^^ :).
Ich besitze jedoch das 90mm Makro von Tamron.
Ich kenne keine andere DSLR, somit kenne ich auch keinen größeren oder lichtstärkeren Sucher und bin zufrieden :).
Und bis jetzt konnte ich dem Spiegelschlag auch noch keine Schuld an der teilweise schlechten Bildqualität geben.
Bis jetzt mache ich noch selber riesen Fehler, da ist der Spiegelschlag wohl nur das i-Tüpfelchen^^.

Falls du www.photozone.de solltest du dort mal vorbei schauen.

Sonst wäre vielleicht noch das 50mm Makro von Sigma (~250€) und das 70mm Makro von Sigma (~350€) interessant.

50mm F2,8 EX DG MAKRO
70mm F2,8 EX DG MAKRO

wenn ich Glcük habe war nicht alles, was ich geschrieben habe, für dich irrelevant. Sonst überlies es bitte :P.

Gruß
Tim ;)
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Beitragvon 01af » 13. Dez 2006, 11:25

sit79 hat geschrieben:Allerdings scheint Sigma im Makrobereich ja keinen schlechten Ruf zu haben, wenn ich das richtig im Forum verfolge.

Richtig. Ein Makroobjektiv von Sigma, Tamron oder Tokina wäre eine Alternative.


sit79 hat geschrieben:... frage ich mich, ob so eine lange Brennweite auf der D50 noch Sinn macht, oder ob der Spiegelschlag scharfe Bilder nicht zulässt?

Du überschätzt den Spiegelschlag gewaltig.


sit79 hat geschrieben:Wäre es irgendwie von Nachteil, ein Objektiv mit langer Brennweite für Blumenaufnahmen zu verwenden?

Nein.

-- Olaf

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