Der Herbert ist der, dessen Vorname bei Dir links im Profil steht.
Ich will ja nicht unnötig Leuten zu nahe treten, die diese Kit-Objektive verwenden, aber ich glaube das Dingen taugt hauptsächlich dazu, dass Dir nicht so viel Dreck in die Kamera fliegt und wenn man etwas nicht wirklich verwenden will, war mir schon immer unklar, warum man es sich kauft, auch wenn's grad billig ist.
Was ist denn Dein Ziel? Willst Du nur mal testen ob Dir die Makrofotografie gefällt, oder biste schon sicher?
Objektivwahl für Einsteiger
- Uli R.
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Hallo Marcus,
erstmal herzlich willkommen hier!
Gute Freihandaufnahmen sind immer schwierig. Egal mit welchem Objektiv.
Du mußt gleichzeitig Bildausschnitt, Ausrichtung des Motivs und Schärfe kontrollieren - das alles wird v. a. durch den kleinen Sucher einer Crop-Kamera nicht einfach.
Zusätzlich brauchst du niedrige Belichtungszeiten und oft gleichzeitig eine relativ geschlossene Blende für hohe Schärfentiefe - da wird's mit dem Licht ganz schnell eng.
Ausnahme: Pralle Sonne - aber das gibt wieder häßliche Reflexionen & harte Schatten.
Mit etwas Übung und wenn du dich irgendwo aufstützt geht es aber schon.
Ob 90 oder 105mm spielt übrigens keine große Rolle.
Vom Stativ aus ist es deutlich einfacher, schnell gute Ergebnisse zu erzielen.
Wenn du beides machen möchtest würde ich dir das 100mm f/2,8 L IS von Canon empfehlen.
Der Stabi bringt - sofern sich das Motiv nicht bewegt - schon etwas.
Außerdem gibt es für dieses Objektiv auch eine Stativschelle als Zubehör - wenn du das wünschst.
Nur die mitgelieferte Gegenlichtblende ist bei dem Objektiv Murks (zu lang), eine kurze aus Alu (Heliopan) schafft da Abhilfe.
Ach ja - beim Stativkopf etc. solltest du überlegen, von Anfang an auf ein Arca-kompatibles System zu setzen. Macht das leben deutlich leichter als die proprietären Lösungen von z. B. Manfrotto.
erstmal herzlich willkommen hier!
Gute Freihandaufnahmen sind immer schwierig. Egal mit welchem Objektiv.
Du mußt gleichzeitig Bildausschnitt, Ausrichtung des Motivs und Schärfe kontrollieren - das alles wird v. a. durch den kleinen Sucher einer Crop-Kamera nicht einfach.
Zusätzlich brauchst du niedrige Belichtungszeiten und oft gleichzeitig eine relativ geschlossene Blende für hohe Schärfentiefe - da wird's mit dem Licht ganz schnell eng.
Ausnahme: Pralle Sonne - aber das gibt wieder häßliche Reflexionen & harte Schatten.
Mit etwas Übung und wenn du dich irgendwo aufstützt geht es aber schon.
Ob 90 oder 105mm spielt übrigens keine große Rolle.
Vom Stativ aus ist es deutlich einfacher, schnell gute Ergebnisse zu erzielen.
Wenn du beides machen möchtest würde ich dir das 100mm f/2,8 L IS von Canon empfehlen.
Der Stabi bringt - sofern sich das Motiv nicht bewegt - schon etwas.
Außerdem gibt es für dieses Objektiv auch eine Stativschelle als Zubehör - wenn du das wünschst.
Nur die mitgelieferte Gegenlichtblende ist bei dem Objektiv Murks (zu lang), eine kurze aus Alu (Heliopan) schafft da Abhilfe.
Ach ja - beim Stativkopf etc. solltest du überlegen, von Anfang an auf ein Arca-kompatibles System zu setzen. Macht das leben deutlich leichter als die proprietären Lösungen von z. B. Manfrotto.
Viele Grüße,
Benjamin
Benjamin
- Uli R.
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- Vorname: Uli
Naja, unverschämt teuer würde ich das 100mm L IS jetzt nicht nennen. Teurer als die Konkurenz schon, jedoch auch mit IS und tadelloser Abbildungsleistung. Wenn man natürlich die Stativschelle für 130€ zurechnet wirds happig, kein Thema. Aber es macht schon Spaß.
Nebenbei ist zumindest aus meiner Sicht die Entscheidung für eine Kamera von Canon auch immer eine Entscheidung für den Objektivpark von Canon, warum nimmt man sich eine Canon wenn man gar kein Objektiv von denen will ...
Nebenbei ist zumindest aus meiner Sicht die Entscheidung für eine Kamera von Canon auch immer eine Entscheidung für den Objektivpark von Canon, warum nimmt man sich eine Canon wenn man gar kein Objektiv von denen will ...
Gruß
Uli
Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang!
Christian Friedrich Hebbel (* 18.03.1813; † 13.12.1863)
Uli
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Christian Friedrich Hebbel (* 18.03.1813; † 13.12.1863)
- Benjamin
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huckup hat geschrieben:...Ich will ja nicht unnötig Leuten zu nahe treten, die diese Kit-Objektive verwenden, aber ich glaube das Dingen taugt hauptsächlich dazu, dass Dir nicht so viel Dreck in die Kamera fliegt und wenn man etwas nicht wirklich verwenden will, war mir schon immer unklar, warum man es sich kauft, auch wenn's grad billig ist....
Das ist einfach nur ausgemachter Blödsinn.
Das Canon 18-55 3,5-5,6 IS ist, wenn man mal von der geringen Lichtstärke absieht, ein wirkliches Preis/Leistungs-Schnäppchen.
Die Version ohne IS soll zugegebenermaßen nicht so toll sein, aber die hatte ich noch nie in der Hand.
Nochmal kurz zum Kopf:
Du kannst auf fast alle eine Arca-Kompatible Wechseleinheit schrauben, auch wenn schon eine proprietäre Lösung vorhanden ist. Nachrüsten ist also möglich.
Denk auch mal an einen Getriebeneiger - was die Stabilität anbelangt ist z. B. ein Manfrotto 410 für ca. 130€ gebraucht ein echtes Stabilitätswunder. Ich glaube nicht, daß irgendein Kugelkopf in der Preisklasse da mithalten kann.
Dafür ist ein Getriebeneiger aber auch nur für Makrofotografie (und vielleicht Landschaft/Architektur) zu gebrauchen und ordentlich schwer.
Dazu findest du hier aber auch schon etliche Threads.
Viele Grüße,
Benjamin
Benjamin
- Uli R.
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Mentos hat geschrieben:Bei der Kamera gibt es wohl nicht so viele gute Alternativen!?
Da und nirgends anders zielte die Frage hin, da gibt es ne Menge Leute, die sind völlig anderer Ansicht
Gut ich bin jetzt keiner, der von Canon abrät .. haste se schon ma in der Hand gehabt?
Gruß
Uli
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Christian Friedrich Hebbel (* 18.03.1813; † 13.12.1863)
Uli
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