Was sehen die Bienen - 23.09.10 - Ein paar Wiesenblumen

Interessante Beobachtungen aus dem Leben unserer Makromotive oder unserer Naturmotive mit dokumentarischem Charakter
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Karl Diewald
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Beitragvon Karl Diewald » 15. Apr 2008, 18:08

Hallo Danijel,
vielen Dank für den Artikel, auch wenn ich diesen schon kannte! :-)

Mich hätten Fotos von roten Blüten interessiert. Oder erscheinen diese im UV Licht wenn man sie auf Film bzw. Chip bannt nicht als schwarz?
Liebe Grüße,
Karl
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Beitragvon Danijel » 15. Apr 2008, 19:07

Bitte noch etwas um Geduld, habe noch keine rote Blüte fotografiert, jetzt sind erst die gelben dran... Kommt aber, sobald das Wetter endlich mitspielt. Ich bin mir jedoch nicht sicher ob das alles schwarz bzw. ob das von Bienen nicht wahrnehmbar ist und ab welchem rot es nicht wahrnehmbar ist - auch auf rote Blumen haben die sich schon verirrt. Da kommt es auch auf die Reflexion und Absorption der UV Strahlung an.

Übrigens "Fotografie ist die Kunst, mehr zu zeigen, als man sieht" - trifft es genau auf den Punkt.
Grüsse Danijel

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Neues Update vom 23.04.08 - Sumpfdotterblume

Beitragvon Danijel » 23. Apr 2008, 20:29

Beim heutigen schönen Wetter hatte ich wieder gelegenheit ein paar UV-Aufnahmen zu machen. Die Sumpfdotterblume hat ein tolles, schönes kontrastierendes UV-Mal, welches man an der Blume so nicht erahnen kann.

Ich zitiere wieder aus heilkraeuter.de:

Die leuchtend gelben Blüten der Sumpfdotterblume eifern mit mehreren gelben Frühlingsblühern geradezu um die Wette.

Dabei hat die Sumpfdotterblume einen gewissen Vorteil, denn ihre Blütenblätter sind besonders gross und daher ist die Leuchtkraft besonders ausgeprägt.

Mit ihren sonnigen Tupfern erhellt die Sumpfdotterblume feuchte Stellen, wie Sümpfe oder die Ufer von Flüssen und Seen. Man muss also aufpassen, dass man keine nassen Füsse bekommt, wenn man die Sumpfdotterblume näher kennenlernen will.

Als Heilpflanze wurde die Sumpfdotterblume im Mittelalter häufig gegen Leberbeschwerden eingesetzt und die Volksheilunde benutzt sie auch gegen Husten.

Da die Blätter der Sumpfdotterblume jedoch das scharfe Anemonin enthalten, wird sie nur recht selten als Heilkraut angewendet.
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Grüsse Danijel



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Sumpfdotterblume Fluoreszenz-Aufnahme

Beitragvon Danijel » 23. Apr 2008, 21:54

Füge noch diese UV-Fluoreszenzaufnahme der Dotterblume ein.
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Beitragvon mescamesh » 1. Mai 2008, 14:37

Du hast ein UV-Nikkor? NEID! Davon träume ich schon lange...

Interessante und schöne Aufnahmen zugleich!

LG
Stevie
Gruß
Stevie

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Beitragvon Danijel » 1. Mai 2008, 21:21

Hallo Stevie,
besitze leider kein UV Nikkor. Meines ist ein UV Rodagon. Das ist wohl noch seltener aufzutreiben. Ist zwar viel Fummelei mit den ZR, Filtern und Haltern - aber es geht zufriedenstellend.
Grüsse Danijel



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22.05.2008 Gelbe Schwertlilie

Beitragvon Danijel » 22. Mai 2008, 18:45

Diese unter Naturschutz stehende Blume hat auch ein stark kontrastierendes UV-Mal welches auf den ersten Blick nur zu erahnen ist. Man sieht auch die schöne fluoreszenz des Staubgefässes.

Wikipedia sagt:

Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), auch Gelbe Schwertlilie genannt, ist eine von Europa bis zum westlichen Sibirien heimische Sumpfpflanze aus der Familie der Schwertliliengewächse. Ihr Bestand gilt als nicht gefährdet, ist aber nach Bundesartenschutzverordnung als besonders geschützt eingestuft.

Die Sumpf-Schwertlilie ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen 50 bis 100 cm erreichen kann. Sie hat ein dickes, waagerecht kriechendes Rhizom ("Wurzelstock"). Die graugrünen, schwertförmigen, linealen Laubblätter sind bis zu 90 cm lang und 1 bis 3 cm breit, mit starker Mittelrippe und sind zweizeilig angeordnet.

Der Blütenstand ist eine Einzelblüte. Die gelben, zwittrigen, zygomorphen, dreizähligen Blüten haben wie bei allen Schwertlilien drei dunkel geaderte Hängeblätter sowie drei aufrecht stehende Domblätter. Sie blüht von Ende Mai bis Juni. Sie bildet dreikammerige, zylindrische Kapselfrüchte, die 4 bis 8 cm lang sind und viele Samen enthalten.

Verbreitet ist sie in großen Teilen des westlichen Eurasiens. In Deutschland ist sie fast in allen Regionen bis auf höhere Gebirgslagen zu finden.

Sumpf-Schwertlilien sind an den Ufern und in den Verlandungszonen stehender und fließender Gewässer, auf Niedermooren und in Bruchwäldern zu finden.

Als Standort bevorzugt die Sumpf-Schwertlilie einen sonnigen bis lichtschattigen Platz, der nass bis feucht ist. Besonders gut gedeiht sie direkt im Wasser bis zu 20 cm - verträgt durchaus aber auch bis zu 40 cm Tiefe, bei der sie aber nicht so viel blüht. Besonders geeignet sind schwere Lehmböden.

Die Sumpf-Schwertlilie wird häufig an neuen Standorten in der freien Natur angesiedelt (sogenannte Ansalbung). Diese Ausbringung ist jedoch als Florenverfälschung zu bewerten und nach § 41 des Bundesnaturschutzgesetzes genehmigungspflichtig.


Als Zierpflanze ist die Sumpf-Schwertlilie auch an Gartenteichen zu finden, wobei mittlerweile unterschiedliche Sorten gezüchtet wurden, die sich durch größere Blüten sowie andere Gelbtöne von der Art unterscheiden.
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Beitragvon Danijel » 22. Mai 2008, 18:47

hier füge ich noch die grosse Fluoreszenzaufnahme an... Der Rest beginnt auf Seite 4
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Beitragvon SunTravel » 23. Mai 2008, 18:36

Hallo Daniel,

die letzten Tage habe ich diese Schwertlilien auch gesehen und mich gefragt was das für eine Pflanze ist, nun weiß ich Bescheid und sogar wie Insekten sie wahrnehmen. Danke dafür.

Gruß

Uwe
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Die Größe des Weltalls wird nur durch die Größe der menschlichen Dummheit übertroffen
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Ackerwinde im ultravioletten Spektrum

Beitragvon Danijel » 27. Jul 2008, 22:07

Heute stelle ich mal einiges der letzten Tage ein, da ich mal wieder meinen UV-Flash hatte...
Erst die Ackerwinde, bei der musste ich éine Mehrfachbelichtung aus 3 Aufnahmen a 30sek und Iso 800 machen, da kaum etwas zu sehen war.
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