Wie geht das ? Mein aktuelles Froschbild

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Beitragvon schaubinio » 3. Jul 2019, 07:34

Hallo zusammen, die Gründe für die mittige Positionierung konnten sich viele von Euch sicher schon denken.

Der Marcus hat's schon richtig beschrieben, der Frosch ging links unter Wasser noch weiter :wink:

Aber wie bekommt man so einen flarigen Hintergrund gebacken ?

Ganz einfach, man fotografiert vom Wasser aus gegen den nassen Uferschlick.
Der glitzert in der Sonne so schön :yes4:

Dazu formt man seine Hände zu einem O....und bildet
damit einen Schattenring um den Grünen. :yes4:

Der wird somit von der Sonne angestrahlt, und das Umfeld
bleibt im Dunkel.

Man erhält so ne' Art Spot auf dem Motiv.
Funktioniert auch bei Pilzen ganz gut.

Wieder was gelernt, gelle :pleasantry:

Ganz wichtig noch, ich stand dabei NICHT im Wasser :nono:

Ein zweites Bild zur Auflösung zeige ich wenn ich zu Hause bin.
Dateianhänge
Kamera: Canon EOS 80D
Objektiv: 150mm
Belichtungszeit: 1/200s
Blende: f/3.5
ISO: 125
Beleuchtung:
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG): RAW
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Hoehe):
Stativ: Manfrotto Stativ,Bohnensack
Infos zu Multishot-Techniken (z.B. Stack, HDR, Stitch):
---------
Aufnahmedatum: 23.06.2019
Region/Ort:
vorgefundener Lebensraum:
Artenname:
kNB
sonstiges:
spiegel Kopie.jpg (492.06 KiB) 317 mal betrachtet
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L.g Stefan, der mit dem -f-

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Beitragvon Freddie » 3. Jul 2019, 15:57

Hi Stefan.

Vielen Dank für die Infos.
Jetzt weiß ich, was ich vermeiden muss, wenn ich ein gutes Froschbild haben will. :DD

PS: Ist natürlich nur ein Scherz - ich bin halt wie du in Betzenstein-Stimmung!
Meine Kritiken spiegeln nur meine persönliche Ansicht wider.
Sie sollen helfen, sind aber völlig unverbindlich und keinesfalls böse gemeint.
Liebe Grüße und allzeit Gut Licht, Friedhelm.

Hier könnt Ihr meine Homepage besuchen: http://freddies-makro-blog.blogspot.de/
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Beitragvon Richt218 » 10. Sep 2019, 20:02

Mir gefällt dieses Bild. Ich bin Anfänger bei Makrofotografie. Es gibt so schöne Möglichkeiten super Bilder zu machen. Ich bin begeistert. Aber die Tipps werde ich gerne noch hier auch durchlesen.!!!! :)
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Beitragvon fossilhunter » 10. Sep 2019, 20:20

Hi Stefan,

schaubinio hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Dazu formt man seine Hände zu einem O....und bildet
damit einen Schattenring um den Grünen.


ich dank dir für den Tipp ... ich habe nur gerade Probleme mir das in der Praxis vorzustellen :wink:

Wie weit bist du da mit den Händen vom Frosch entfernt ? Ich habe da das Gefühl bei mir gibts nur Sensibelchen (an Fröschen) - ihre Geduld beim Shooting ist endlich ...
Und die Aufnahme löst du dann mit den Zehen deines linken Fusses aus oder wie darf ich mir das vorstellen (die Hände sind ja mit Schattenmachen beschäftigt) ?

Ich bin mir sicher du hast eine überzeugende Antwort - bin aber schon gespannt :wink:

lg

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Beitragvon schaubinio » 10. Sep 2019, 20:40

fossilhunter hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Hi Stefan,

schaubinio hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Dazu formt man seine Hände zu einem O....und bildet
damit einen Schattenring um den Grünen.


ich dank dir für den Tipp ... ich habe nur gerade Probleme mir das in der Praxis vorzustellen :wink:

Wie weit bist du da mit den Händen vom Frosch entfernt ? Ich habe da das Gefühl bei mir gibts nur Sensibelchen (an Fröschen) - ihre Geduld beim Shooting ist endlich ...
Und die Aufnahme löst du dann mit den Zehen deines linken Fusses aus oder wie darf ich mir das vorstellen (die Hände sind ja mit Schattenmachen beschäftigt) ?

Ich bin mir sicher du hast eine überzeugende Antwort - bin aber schon gespannt :wink:

lg

Karl



Tja Karl, ganz einfach....das war ein Jährling. Also ein
ganz entspannter. Freilebend in einem Steinbruch See.

Stativ stand samt Cam. ca. einen halber Meter weit vom Ufer im Wasser.

Ca. 40 cm. tief. Geli knapp über Wasserkante :DD

Dann die Hände zu einem O geformt, das durchscheinende Licht auf den Frosch gelenkt, dabei entsteht der Spot.....und ausgelöst wird mit der Funkfernbedienung, die ich mit den Fingern halte.

Klingt kompliziert, geht aber.

....und wenn ich noch ne dritte Hand frei hätte, würde ich noch ein
Making oft davon machen :laugh3: :laugh3:
L.g Stefan, der mit dem -f-



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Beitragvon fossilhunter » 10. Sep 2019, 20:52

Hi Stefan,

danke für deine Erklärungen ... den Verdacht (betreffend Funkfernauslösung) hatte ich ja, schön das bestätigt zu bekommen.
Aktuell habe ich bei der Oly keine Funkfernauslösung (ich verwende immer Kabel) ... ist aber nicht wirklich zufriedenstellend !
Leider hat Olympus keine entsprechende Lösung im Angebot ... über Drittanbieter gibts vermutlich ne Lösung.

Ich finds toll, dass du deine Vorgangsweise so offen teilst :sm2:

lg

Karl
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Beitragvon schaubinio » 10. Sep 2019, 21:03

fossilhunter hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Hi Stefan,

.....über Drittanbieter gibts vermutlich ne Lösung.

Ich finds toll, dass du deine Vorgangsweise so offen teilst :sm2:

lg

Karl




Danke Karl, ich bin eigentlich immer für offene Karten. :yes4:

Ist doch nur ein Hobby :pleasantry:

Meine Fernbedienung ist glaube ich, von Hama.

Da gibt es sicher Alternativen.

Ich vermeide alles was mit der Cam. gekoppelt ist.
Verwacklungsgefahr !!
L.g Stefan, der mit dem -f-



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Beitragvon Herzogpictures » 10. Sep 2019, 21:36

Hallo Stefan

Prima Bericht - Danke

LG Achim
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Beitragvon komet » 12. Sep 2019, 18:35

schaubinio hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Aber wie bekommt man so einen flarigen Hintergrund gebacken ?
Dazu formt man seine Hände zu einem O....und bildet
damit einen Schattenring um den Grünen.
Der wird somit von der Sonne angestrahlt, und das Umfeld
bleibt im Dunkel.
Man erhält so ne' Art Spot auf dem Motiv.



Hallo Stefan,
daß der Hintergrund aus Unschärfekreisen besteht, wurde gerade diskutiert, ich, weiß was Du meinst, sind aber keine Linsenreflexionen.
Zum "Spot": Das geht auch mit einer schwachen Nahlinse oder einem langbrennweitigen Objektiv. Manche Scheinwerfer funktionieren genauso.
Gruß, Martin
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Beitragvon schaubinio » 12. Sep 2019, 18:37

komet hat geschrieben:Quelltext des Beitrags
schaubinio hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Aber wie bekommt man so einen flarigen Hintergrund gebacken ?
Dazu formt man seine Hände zu einem O....und bildet
damit einen Schattenring um den Grünen.
Der wird somit von der Sonne angestrahlt, und das Umfeld
bleibt im Dunkel.
Man erhält so ne' Art Spot auf dem Motiv.



Hallo Stefan,
daß der Hintergrund aus Unschärfekreisen besteht, wurde gerade diskutiert, ich, weiß was Du meinst, sind aber keine Linsenreflexionen.
Zum "Spot": Das geht auch mit einer schwachen Nahlinse oder einem langbrennweitigen Objektiv. Manche Scheinwerfer funktionieren genauso.
Gruß, Martin


Danke Martin, wieder was dazugelernt :yes4:
L.g Stefan, der mit dem -f-



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