Du gehst wieder in den Editor, dann musst du in den erweiterten Editor (er ist als Text geschrieben, da musst du daraufklicken), löscht es und stellst das neue Bild ein.
Gruß Jörn
Ein paar Fragen...
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Re: Ein paar Fragen...
7tom hat geschrieben:... mein Pentax FA Macro 1:2,8/100 mm [...] Auch sehe ich kaum einen Vorteil gegenüber dem FA Macro 1:2,8/50 mm außer der Brennweite.
Außer der Brennweite ist ja auch keiner da. Was für "Vorteile" hättest du erwartet?
7tom hat geschrieben:Sorry für die ganzen Fragen, aber hier sitzen die meisten Experten für diesen Bereich der Fotografie
Zu fast allen deinen Fragen gibt's Artikel hier im Forum, die sie beantworten, insbesondere zu den Themen "größere Abbildungsmaßstäbe", "Einsatz von Balgengeräten" und "Bildstabilisation im Makrobereich". Bemühe einmal die Suchfunktion!
Und was die Megapixel angeht: Sechs Megapixel sind mehr als genug, um erstklassige, hochaufgelöste und bis auf Posterformat vergrößerbare Aufnahmen zu machen. Mit zehn Megapixel wäre die Auflösung zwar noch höher, zumindest potentiell ... aber wenn du mit der Schärfe oder der Auflösung deiner Bilder bei 6 MP nicht zufrieden bist, dann wird's mit 10 MP auch nicht besser werden. Stattdessen wirst du ggf. deine handwerklichen Fähigkeiten als Fotograf und als Bildbearbeiter verbessern müssen. Fotografie, speziell Makrofotografie, ist Übungssache. Die Idee, mit dem Kauf einer Kamera mit mehr Megapixeln schärfere Bilder zustandezubringen, ist ebenso absurd wie beispielsweise die, durch den Kauf eines teureren Rackets automatisch zu einem besseren Tennisspieler zu werden.
-- Olaf
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Radomir Jakubowski
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7tom hat geschrieben:ich denke, dass 6mpx irgendwann nicht mehr ausreicht um feinste Details aufzulösen. Und da ich zur Zeit gerade über einen Systemwechsel oder Upgrade zur K10D nachdenke die Frage zur Auflösung.
wenn du mir guten Objektiven und Stativ arbeitest und die 6Mpix wirklich ausnutzt, kannst du dir bilder in 90*60 in guter qualität ausbelichten lassen.
Gruß Radomir
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7tom hat geschrieben:Ich hatte schon erwartet, dass die Abbildungsleistung ein wenig mehr sein könnte.
Noch mehr!? Sowohl das 50er als auch das 100er Pentax-Makro sind beide auf höchstem Niveau -- wie eben für hochwertige Makroobjektive üblich. Die Makroobjektive anderer Hersteller sind auch nicht besser. Daher kann ich deinen Unmut nicht so recht nachvollziehen.
7tom hat geschrieben:Die Rede war zwar nicht von der Schärfe, sondern der Auflösung.
Richtig ... und das ist auch nicht dasselbe, da hast du recht. Trotzdem hatte ich -- und habe ich nach wie vor -- den Eindruck, du hadertest mit angeblich mangelnder Schärfe/Auflösung/Bildqualität ganz generell. Du erwägst sogar einen Systemwechsel. Das ist ein typisches Indiz für für Probleme, die der Ausrüstung zugeschrieben werden, für die diese in aller Regel aber gar nichts kann. Denn die tatsächlichen Ursachen der Probleme sind mangelndes Wissen, falsche Erwartungen, unrealistische Vorstellungen, und fehlende Erfahrung (wie z. B. deine Frage nach der Schärfentiefe bei f/16 aufzeigt). Ein Systemwechsel würde die Probleme also nicht lösen. Noch einmal: Übung macht den Meister, und zwar sowohl hinsichtlich der Fototechnik als auch (!) der Bildbearbeitung. Du hast eine gute D-SLR und dazu zwei erstklassige Makroobjektive. So mancher hier würde dich darum beneiden. Lerne, damit umzugehen, statt übern Zaun zu schielen, ob dort das Gras grüner wäre -- sei versichert: Ist es nicht!
7tom hat geschrieben:Mit der Suchfunktion kann ich mich nicht so recht anfreunden, aber ich werde es weiter versuchen.
Äh, ja ... zugegeben. Besonders treffsicher oder angenehm zu benutzen ist sie nicht. Trotzdem führt kein Weg daran vorbei. Man ist ja nicht allein auf die foreneigene Suchfunktion beschränkt; auch z. B. Google findet Informationen innerhalb (und außerhalb) des Forums.
-- Olaf
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Nach meinem Dafürhalten ist die Tiefenschärfe in deinem Beispielbild (blauviolette Blüte) grad so, wie man es bei diesem Abbildungsmaßstab und Blende 16 erwarten darf. Und Beugung hängt nicht von der Objektivkonstruktion oder -qualität ab, sondern ist eine physikalische, nur von der Blende abhängige Größe.
Chromatische Aberrationen wird man bei jedem Objektiv finden, auch bei den allerbesten, wenn man nur stark genug vergrößert. Ich vermute ganz stark, daß du dir über die Größenordnungen und -verhältnisse nicht so ganz im klaren bist, um die es hier geht. Ich wette, du hast in deinem ganzen Leben noch niemals eine Analogaufnahme so stark vergrößert, wie du es im Moment bei deiner verbissenen Suche nach Mängeln mit deinen Digitalbildern tust. Das ist der Grund, warum die Objektive analog besser erscheinen -- dort schaust du einfach nicht so kritisch hin wie bei digital. Aber vergrößere doch mal eine Analogaufnahme auf 1,20 × 1,80 m (!) und schau dann aus 15 cm Entfernung (!) ganz genau hin ... dann wirst du schon (weitgehend) die gleichen Mängel finden wie in deinen Digitalbildern. Abgesehen davon werden chromatische Aberrationen oftmals gern verwechselt mit "Purpurrändern" ... doch die sind ein Fehler des Sensors (Übersteuerung einzelner Pixel an sehr kontrastreichen Kanten), nicht des Objektives. Prüfe also genau, ob das, was du für chromatische Aberrationen hältst, nicht vielleicht doch ganz oder teilweise etwas anderes ist. Und behalte stets im Auge, bei was für einer effektiven Vergrößerung du da eigentlich hinguckst.
-- Olaf
Chromatische Aberrationen wird man bei jedem Objektiv finden, auch bei den allerbesten, wenn man nur stark genug vergrößert. Ich vermute ganz stark, daß du dir über die Größenordnungen und -verhältnisse nicht so ganz im klaren bist, um die es hier geht. Ich wette, du hast in deinem ganzen Leben noch niemals eine Analogaufnahme so stark vergrößert, wie du es im Moment bei deiner verbissenen Suche nach Mängeln mit deinen Digitalbildern tust. Das ist der Grund, warum die Objektive analog besser erscheinen -- dort schaust du einfach nicht so kritisch hin wie bei digital. Aber vergrößere doch mal eine Analogaufnahme auf 1,20 × 1,80 m (!) und schau dann aus 15 cm Entfernung (!) ganz genau hin ... dann wirst du schon (weitgehend) die gleichen Mängel finden wie in deinen Digitalbildern. Abgesehen davon werden chromatische Aberrationen oftmals gern verwechselt mit "Purpurrändern" ... doch die sind ein Fehler des Sensors (Übersteuerung einzelner Pixel an sehr kontrastreichen Kanten), nicht des Objektives. Prüfe also genau, ob das, was du für chromatische Aberrationen hältst, nicht vielleicht doch ganz oder teilweise etwas anderes ist. Und behalte stets im Auge, bei was für einer effektiven Vergrößerung du da eigentlich hinguckst.
-- Olaf
