Hallo Uwe,
so eine Formel bzw. Tabelle habe ich auch schon gesucht.
Auf deiner verlinkten Seite ist doch eine sehr hilfreiche und verständliche Übersicht enthalten.
Ich werde bei Gelegenheit mal ein paar Versuche machen, um zu checken, wie realistisch diese Werte sind.
Ob es da noch was besseres gibt, wage ich zu bezweifeln. Ich danke dir für den Link!
Schrittweite
- Freddie
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Schrittweite
Meine Kritiken spiegeln nur meine persönliche Ansicht wider.
Sie sollen helfen, sind aber völlig unverbindlich und keinesfalls böse gemeint.
Alle hier von mir gezeigten Bilder dürfen ungefragt für die Artengalerie verwendet werden.
Liebe Grüße und allzeit Gut Licht, Friedhelm.
Hier könnt Ihr meine Homepage besuchen: http://freddies-makro-blog.blogspot.de/
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- Guppy
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Schrittweite
Hallo Uwe
Berechnungen ergeben theoretische Werte die zutreffend sind, wenn in der Praxis die zur Berechnung verwendeten Faktoren gleich sind.
Bei optischen Berechnungen wird von einer einzelnen und idealen, dünnen Linse aus gegangen.
Bei der Fotografie mit Objektiven (mehrere Linsen), treffen diese Berechnungen nur bedingt zu.
Im Bereich der Makrofotografie ändert sich die Gewichtung einzelner Faktoren.
Z.B. ist bei 1:10 der Abbildungsmassstab für die Berechnung der Schärfentiefe massgebend, bei 10:1 ist der Abbildungsmassstab nicht mehr massgebend.
Die Ansprüche an die Grösse der Schärfentiefe ist unterschiedlich.
Bei den Formeln der verkleinernden Fotografie geht die Schärfentiefe von einem schon leicht unscharfen (reduzierte Auflösung) Nahpunkt
bis zur Fokusdistanz (maximale Auflösung) weiter bis zum leicht unscharfen Fernpunkt.
Bei der Formel der Mikroskopiker besteht betreffend Schärfe, kein erkennbarer Unterschied zwischen Nahpunkt, Fokuspunkt und Fernpunkt.
Die Schärfentiefe ist somit nicht einheitlich definiert.
Theoretische Schärfentiefe Berechnungen, können somit für die Fokus Stacking Schrittweite in der Praxis, nur als grobe Hinweise verwendet werden.
Fertigt man in der Praxis Stackschritte an, die in der Grösse ein Drittel der berechneten Schärfentiefe sind, ist man eher auf der sicheren Seite.
Um genauere Werte der benötigten Stackschrittgrösse zu erhalten, kann man mit der eigenen Ausrüstung in der Praxis eine Bildserie
mit extrem kleinen Stackschritten anfertigen und dann mit der Stacking Software, jedes Bild verwenden,
zum Vergleich, jedes zweite Bild, jedes dritte Bild, jedes vierte Bild usw. und dann die Ergebnisbilder bearbeiten (Schärfen usw.) und diese vergleichen.
Je nach Ausrüstung und eigenem Anspruch an die Bildqualität, kommt man so zu einem Ergebnis, das in der Praxis für die eigene Ausrüstung und Ansprüche zutreffend ist.
Da die Schärfentiefe im Bereich eines vergrössernden Abbildungsmassstabes einen Zusammenhang zur Auflösung besitzt,
messe ich in der Praxis die Auflösung und berechne daraus die Schärfentiefe und fertige innerhalb dieser, drei Bilder an.
Wünsche ich ein super klares Bild, das ich stark vergrössern kann, oder einen Ausschnitt verwenden,
dann fertige ich sechs Bilder innerhalb dieser aus Auflösung berechneten Schärfentiefe an.
Das Messen der Auflösung hat den weiteren Vorteil, dass man ermitteln kann,
welche Blende die höchste Auflösung bietet und man erkennt auch, ob die Auflösung und die allgemeine Bildqualität, in den Bildecken stark ab nimmt.
Das Ziel von Fokus Stacking ist nicht nur, die Schärfentiefe zu erweitern,
sondern ebenfalls, diese bei höchst möglicher Auflösung.
Kurt
Berechnungen ergeben theoretische Werte die zutreffend sind, wenn in der Praxis die zur Berechnung verwendeten Faktoren gleich sind.
Bei optischen Berechnungen wird von einer einzelnen und idealen, dünnen Linse aus gegangen.
Bei der Fotografie mit Objektiven (mehrere Linsen), treffen diese Berechnungen nur bedingt zu.
Im Bereich der Makrofotografie ändert sich die Gewichtung einzelner Faktoren.
Z.B. ist bei 1:10 der Abbildungsmassstab für die Berechnung der Schärfentiefe massgebend, bei 10:1 ist der Abbildungsmassstab nicht mehr massgebend.
Die Ansprüche an die Grösse der Schärfentiefe ist unterschiedlich.
Bei den Formeln der verkleinernden Fotografie geht die Schärfentiefe von einem schon leicht unscharfen (reduzierte Auflösung) Nahpunkt
bis zur Fokusdistanz (maximale Auflösung) weiter bis zum leicht unscharfen Fernpunkt.
Bei der Formel der Mikroskopiker besteht betreffend Schärfe, kein erkennbarer Unterschied zwischen Nahpunkt, Fokuspunkt und Fernpunkt.
Die Schärfentiefe ist somit nicht einheitlich definiert.
Theoretische Schärfentiefe Berechnungen, können somit für die Fokus Stacking Schrittweite in der Praxis, nur als grobe Hinweise verwendet werden.
Fertigt man in der Praxis Stackschritte an, die in der Grösse ein Drittel der berechneten Schärfentiefe sind, ist man eher auf der sicheren Seite.
Um genauere Werte der benötigten Stackschrittgrösse zu erhalten, kann man mit der eigenen Ausrüstung in der Praxis eine Bildserie
mit extrem kleinen Stackschritten anfertigen und dann mit der Stacking Software, jedes Bild verwenden,
zum Vergleich, jedes zweite Bild, jedes dritte Bild, jedes vierte Bild usw. und dann die Ergebnisbilder bearbeiten (Schärfen usw.) und diese vergleichen.
Je nach Ausrüstung und eigenem Anspruch an die Bildqualität, kommt man so zu einem Ergebnis, das in der Praxis für die eigene Ausrüstung und Ansprüche zutreffend ist.
Da die Schärfentiefe im Bereich eines vergrössernden Abbildungsmassstabes einen Zusammenhang zur Auflösung besitzt,
messe ich in der Praxis die Auflösung und berechne daraus die Schärfentiefe und fertige innerhalb dieser, drei Bilder an.
Wünsche ich ein super klares Bild, das ich stark vergrössern kann, oder einen Ausschnitt verwenden,
dann fertige ich sechs Bilder innerhalb dieser aus Auflösung berechneten Schärfentiefe an.
Das Messen der Auflösung hat den weiteren Vorteil, dass man ermitteln kann,
welche Blende die höchste Auflösung bietet und man erkennt auch, ob die Auflösung und die allgemeine Bildqualität, in den Bildecken stark ab nimmt.
Das Ziel von Fokus Stacking ist nicht nur, die Schärfentiefe zu erweitern,
sondern ebenfalls, diese bei höchst möglicher Auflösung.
Kurt
Zuletzt geändert von Guppy am 16. Dez 2018, 12:04, insgesamt 1-mal geändert.
- Freddie
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Schrittweite
Hallo Uwe,
ich weiß ja nicht, was und wo du alles fotografieren willst.
Von daher weiß ich auch nicht, wie man dir helfen kann.
Ob Kurts Antwort hilfreich ist? Um Versuchsreihen wird man nicht herumkommen.
Im Magazin "Makrowelt" vom Traumflieger stehen viele Tipps für Fokus-Bracketing drin.
Er empfiehlt beim automatischen Bracketing Schrittweite 3,
weil das ziemlich gut für alle möglichen Abstände und Maßstäbe passen würde.
Außerdem soll man Offenblende vermeiden, weil das viele unscharfe Halos um z. B. Beine, Haare oder Borsten gibt.
ich weiß ja nicht, was und wo du alles fotografieren willst.
Von daher weiß ich auch nicht, wie man dir helfen kann.
Ob Kurts Antwort hilfreich ist? Um Versuchsreihen wird man nicht herumkommen.
Im Magazin "Makrowelt" vom Traumflieger stehen viele Tipps für Fokus-Bracketing drin.
Er empfiehlt beim automatischen Bracketing Schrittweite 3,
weil das ziemlich gut für alle möglichen Abstände und Maßstäbe passen würde.
Außerdem soll man Offenblende vermeiden, weil das viele unscharfe Halos um z. B. Beine, Haare oder Borsten gibt.
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Schrittweite
Puenktchen hat geschrieben:Was meinst du, oder die traumflieger (die ich auch mag) mit "schrittweite 3"? 3mm? Ich bin jetzt schon weit drunter, eher bei 0,3mm und probiere auch schon mit 0,05. Ob das allerdings sinnvoll ist weiss ich nicht. Bei 2:1 bis 1:2. Es gibt auf jeden fall viele bilder und blockiert den rechner
Uwe
Hallo Uwe,
wie groß der Schritt in mm ist, weiß ich nicht.
Schrittweite 3 (von Schritten 1-10) ist im kamerainternen Fokus-Bracketing-Programm
offenbar eine Wahl, die für viele Situationen gut geeignet ist.
SW 1 ist sehr gering und SW 5 ist schon zu groß.
Hängt natürlich auch von Blende und ABM ab.
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Puenktchen hat geschrieben:Allerdings fällt es mir schwer, den Schärfeverlauf im Sucher, aber auch am Bild zu beurteilen. Grade so dieses "knackscharf " und "noch scharf" hat einen schwer definierbaren Verlauf. Benutzt ihr dazu Hilfsmittel?
Wenn man zum Beispiel einen Zollstock Fotografiert, sagen wir bei genau 10cm, dann würde man sehr gut sehen wie weit davor und dahinter die Schärfe geht und man könnte einen Bereich mit sehr guter Schärfe ablesen und so die Schrittweite bestimmen.
Nur ein Zollstock ist wohl viel zu grob. Millimeter Papier? Immer noch zu grob? Hat jemand eine bessere Idee?
Uwe
Die Hilfsmittel sind z. B. eine Sucher- bzw. Displaylupe
oder Fokus-Peaking (farbige Anzeige der scharfen Konturen).
Beides kann meine Kamera (Panasonic G9).
Mit einem Zollstock oder noch besser Millimeterpapier kann man sicher Testreihen machen,
die am Ende den einen oder anderen Schluss zulassen.
Ich habe gestern einige Versuche mit einem Zollstock gemacht.
Die Methode vom Traumflieger entpuppte sich dabei durchaus als praktisch.
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Schrittweite
Hallo Uwe
Bestimmung der Schärfentiefe mit Zollstock oder Millimeterpapier ergibt bei einem Einzelbild keinen Aufschluss, wie gross die Schärfentiefe ist.
Bei Vergleichen kann man sagen bei welchem Bild sie grösser oder kleiner ist, wie gross sie ist, kann aber nicht einfach bestimmt werden,
da sich sowohl der Nahpunkt wie auch der Fernpunkt in einem Bereich befinden, wo sich die Unschärfe kontinuierlich verändert,
es sind keine klar erkennbaren Punkte (Orte) für Nah- und Fernpunkt erkennbar.
Um in der Praxis fest stellen zu können, wie gross die Stackingschritte sein müssen,
fertigt man (wie schon oben erwähnt) mit einem bestimmten Setup (Objektiv, Abbildungsmassstab, Blende und Kamera) eine Bildserie an mit extrem kleinen Stackschritten
und verwendet beim Stacken mit der Software alle Bilder, jedes zweite, jedes Dritte usw. und vergleicht die Ergebnisse.
Dann sieht man wie gross die Stackschritte für das verwendete Setup und die eigenen Ansprüche sein müssen.
Kurt
Bestimmung der Schärfentiefe mit Zollstock oder Millimeterpapier ergibt bei einem Einzelbild keinen Aufschluss, wie gross die Schärfentiefe ist.
Bei Vergleichen kann man sagen bei welchem Bild sie grösser oder kleiner ist, wie gross sie ist, kann aber nicht einfach bestimmt werden,
da sich sowohl der Nahpunkt wie auch der Fernpunkt in einem Bereich befinden, wo sich die Unschärfe kontinuierlich verändert,
es sind keine klar erkennbaren Punkte (Orte) für Nah- und Fernpunkt erkennbar.
Um in der Praxis fest stellen zu können, wie gross die Stackingschritte sein müssen,
fertigt man (wie schon oben erwähnt) mit einem bestimmten Setup (Objektiv, Abbildungsmassstab, Blende und Kamera) eine Bildserie an mit extrem kleinen Stackschritten
und verwendet beim Stacken mit der Software alle Bilder, jedes zweite, jedes Dritte usw. und vergleicht die Ergebnisse.
Dann sieht man wie gross die Stackschritte für das verwendete Setup und die eigenen Ansprüche sein müssen.
Kurt
