Beitragvon Christian Zieg » 22. Mär 2016, 05:20
Hallo Christine,
Hummeln sind sowieso nicht einfach zu fotografieren. Zum Einen, weil sie so fett
sind. Jawoll, FETT!!! Irgend ein Körperteil fettet sich immer aus der
Schärfeebene raus. Dann diese Kontraste. Einerseits dieses tiefe Schwarz,
andererseits das hohe Weiß. Immer doof. Naja, und dann ihre Wahl der
Schlafzimmer. Hier'n Schnörkel, da noch ein paar Fransen, und am Ende ist es
wie in Ivana Trumps Gesicht, einfach zu viel.
Dein Bild zeigt, dass Du mit den Unwägbarkeiten gut umgegangen bist. Das Weiß am
oberen Bereich hinter dem Hals ist zwar in vielen Teilen nicht mehr
strukturiert, aber die Perspektive hat es Dir erlaubt, die dunkleren Teile mit
Struktur zu zeigen. Ebenso das Schwarz. Du hast da viel Zeichnung drin, nur an
den tiefer liegenden Schichten ist das nicht mehr der Fall. Aber diese Schichten
sind auch nicht mehr so interessant. Die Augen hast Du bestens fokussiert, die
Schärfeebene bestens gelegt. Der fette Hintern ist nicht mit im Bild, das war
schlau. Der Absitz ist eigentlich ein attraktiver, aber ich kann verstehen, dass
das nicht einfah war, auch wegen des Schnittes. Ich finde, Du hast das gut
gelöst. Einzig ein wenig zu viel Platz, der mir im Vergleich zum Rest doch etwas
leer erscheint, ist mir links. Alles Andere im Bild finde ich richtig gut.
Gruß, Christian
Ihr findet meine Fine-Art Bilder bei einem zu einem "sozialen Netzwerk" gehörigen Bilder-Netzwerk, mit meinem Namen, der meinem Usernamen hier entspricht, nachdem ein Punkt kommt und dann das Wort "fineart"
Schaut mal rein auf die Webseite des Fotoclubs meiner Heimat im Odenwald. www.fotoclub-reichelsheim.de
Die Möglichkeiten der deutschen Grammatik können einen, wenn man sich darauf, was man ruhig, wenn man möchte, sollte, einlässt, überraschen