Pilze auf Totholz

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jo_ru
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Pilze auf Totholz

Beitragvon jo_ru » 20. Sep 2026, 11:19

Hallo Ernst,

das Bild ist gut geworden. Bei der Pilzfotografie spielen Licht und HG ja eine besondere Rolle.
Das mit der Farbschwäche klingt schwierig. Tatsächlich ist aber ja oft auch ein Grünstich im Licht,
wenn es durch die grünen Blätter fällt und auch wenn das Umfeld grün ist.
Dann sieht das zwar etwas wie ein Stich aus, aber das licht war eben so.
Gruß Joachim

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ErnstP
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Pilze auf Totholz

Beitragvon ErnstP » 20. Sep 2026, 16:54

jo_ru hat geschrieben:Quelltext des Beitrags
...
Das mit der Farbschwäche klingt schwierig. Tatsächlich ist aber ja oft auch ein Grünstich im Licht,
wenn es durch die grünen Blätter fällt und auch wenn das Umfeld grün ist.
Dann sieht das zwar etwas wie ein Stich aus, aber das licht war eben so.


Danke Joachim für deinen Kommentar. Mein Werkzeug für das Erkennen von Farbstichen ist die Pipette für die Anzeige der Lab-Farbkanäle. Bis ich Magenta- oder Grün-Farbstiche selbst erkenne, muss die Farbe schon recht intensiv und vor allem großflächig sein. Man lernt damit zu leben. Zu Beginn der Bildbearbeitung war das sehr frustrierend, weshalb ich mich dann intensiv mit Farbmanagement beschäftigte, um meine Defizite möglichst gut in den Griff zu bekommen. Meist scheint mir das inzwischen zu gelingen und am meisten freue ich mich dann, wenn "natürliche Farben" erwähnt werden (vielleicht ist das aber auch so gemeint, wie ein "Interessantes Essen", wenn man nicht sagen möchte, dass es eigentlich nicht schmeckt ;-) ).
Bei der Bildbearbeitung taste ich Farben, abgesehen vom Weißabgleich, nur insofern an, dass ich Helligkeit bzw. Sättigung reduziere, um Farbraumüberschreitung zu vermeiden. Habe ich den Verdacht, dass das Licht einen sehr kräftigen Farbstich hat, dann nehme ich zusätzlich noch das Foto einer Farbtafel auf, um daraus ein Kameraprofil für die jeweilige Lichtsituation zu erstellen. Denn Weißabgleich alleine reicht nicht immer aus.
Tröstend ist, dass man garantiert nicht alleine ist mit dieser Schwäche. Wenn man offen darüber spricht, trifft man plötzlich auf Viele mit demselben Problem. Kein Wunder! Schließlich sind rund 10 Prozent der Männer von Farbenschwäche betroffen.
Gruß, Ernst

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