White satin, jetzt auch mit mehr Tiefenschärfe

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michelchen
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White satin, jetzt auch mit mehr Tiefenschärfe

Beitragvon michelchen » 12. Okt 2014, 09:51

Moin,

da ich bis vor kurzem keinen Dornfinger tagsüber finden konnte, gibt es ein Heute ein Weibchen in ihrem Nest zu sehen.
Die Ammen-Dornfinger sind nachtaktive Jäger, bauen also keine Netze zum Beutefang. Nur für den Tag und für die Aufzucht der Kleinen werden ca. Ei große Schutznester in höheren Regionen gebaut.
Das Weibchen webt einen Kokon für den Nachwuchs und drum herum eine Behausung für sich, um die lieben Kleinen zu beschützen, daher die Namensgebung. Während dieser Phase verlässt sie das Nest nicht mehr zur Jagd.
Ca. 30 Tage nach dem Schlupf des Nachwuchses wird der Kokon von der Mutter geöffnet. Danach geht sie an Unterernährung zu Grunde. Die Kleinen ziehen sich in die krautigen Unterschichten für die Überwinterung zurück.

Vielen Dank für die Beiträge zu meinem letzten Bild.

Viele Grüße

Michael
Dateianhänge
Kamera: Canon EOS 40D
Objektiv: mm
Belichtungszeit: 1/40
Blende: f/3.5
ISO: 400
Beleuchtung:
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG):
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Hoehe): je 7
Stativ: ja
---------
Aufnahmedatum: 03.10.2014
Region/Ort: Mecklenburg Vorpommern
vorgefundener Lebensraum: Magerwiese
Artenname:Cheiracanthium punctorium
NB
sonstiges:
IMG_3795.jpg (353.66 KiB) 1254 mal betrachtet
IMG_3795.jpg
Kamera: Canon EOS 40D
Objektiv: mm
Belichtungszeit: 1/4
Blende: ca. 9
ISO: 400
Beleuchtung:
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG):
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Hoehe):0
Stativ:
---------
Aufnahmedatum: 03.10.2014
Region/Ort:
vorgefundener Lebensraum:
Artenname:
kNB
sonstiges:
IMG_3796.jpg (433.23 KiB) 821 mal betrachtet
IMG_3796.jpg
Zuletzt geändert von michelchen am 19. Okt 2014, 09:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Gabi Buschmann » 12. Okt 2014, 10:18

Hallo, Michael,

zuerst einmal danke für deine ausführliche
Information, die ich sehr interessant finde.
Das ist ein Bild, das man lange betrachten kann
und muss, denn es gibt viel zu entdecken.
Der Blick durch das gesponnene Netz wirkt
zuerst verschleiert, aber dann entdeckt man
doch den Schärfekorridor, der über das linke
Auge zu den Giftzähnen (?) führt.
Unten kann man schön die Netzstruktur sehen,
das Netz wirkt ansonsten wie ein Schleier.
Mir gefällt der Einblick in diese verborgene
Welt sehr gut, da hast du eine tolle Perspektive
gefunden und ein spannendes Bild komponiert.
Liebe Grüße Gabi
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Beitragvon Peter Schmitz » 12. Okt 2014, 12:46

Hallo Michael,

hochinteressanter Text mit einer gelungenen Aufnahme.
Man muss schon genau hinschauen, um Dein Bild zu erfassen.
Klasse die Sicht auf die scharfen Augen durch das Netz.
Schöne Grüße aus Hildesheim

Peter



Freunde sind wie Sterne. Man sieht sie nicht immer, aber sie sind immer da.
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Beitragvon Freddie » 12. Okt 2014, 17:48

Hallo Michael,

die Schärfe ist etwas verschleiert, aber ich nehme an, du wolltest es so.
Meinen Sehgewohnheiten entspricht das nicht, aber beeindruckend ist das Makro schon.
Meine Kritiken spiegeln nur meine persönliche Ansicht wider.
Sie sollen helfen, sind aber völlig unverbindlich und keinesfalls böse gemeint.
Alle hier von mir gezeigten Bilder dürfen ungefragt für die Artengalerie verwendet werden.
Liebe Grüße und allzeit Gut Licht, Friedhelm.

Hier könnt Ihr meine Homepage besuchen: http://freddies-makro-blog.blogspot.de/
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Beitragvon Knödi » 12. Okt 2014, 18:51

Moin Michael,

danke für die ausführliche Beschreibung im Eingangstext. Die verschleierte Schärfe stört mich auch ein wenig. Eine Spinne, die ich aber auch gerne mal vor der Linse hätte.

LG
Michel
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Beitragvon Werner Buschmann » 12. Okt 2014, 21:42

Hallo Michael,

das ist ein lohnendes Projekt,
die Dornfingerspinne in ihrem Nest zu
fotografieren.

Ich finde es trotzdem etwas Schade, dass Du den
Fokus nicht auf die beiden mittleren großen
Augen gelegt hast.

Ansonsten ist das ein genialer Schärfeverlauf und
eine herrlich verschleierte Aufnahme.
________________
Liebe Grüße, passt auf Euch auf und vergesst das Lächeln nicht!
Werner
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Meine Sternebewertung beziehen meine Bewertung immer auf die Gesamtheit der
im Forum gezeigten Bilder.
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Beitragvon cleo » 13. Okt 2014, 09:07

Hallo Michael,

wie gerne hätte ich diese faszinierende Spinne auch mal vor der Linse!
Ich "schleiche" nun schon ein paar mal um Dein Bild ..
und bin mir einfach nicht sicher, ob ich es schlichtweg genial finde, oder mir
nicht doch etwas Schärfe/ Klarheit fehlt..
bitte verstehe mich nicht falsch - die Bildidee,
die Spinne verschleiert durch ihr Netz abzulichten finde ich klasse, auch die Farben und die BG überzeugen mich total -
aber vermutlich würde ich den Dornfinger einfach gerne scharf sehen ;-)
Trotzdem ist Dein Bild ein kleines Kunstwerk.

Liebe Grüße
Christina
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Beitragvon wolfram schurig » 13. Okt 2014, 10:41

Hi Michael!

EIne eindrucksvolle und geheimnisvolle Bildwirkung hast Du da erzielt. Bzgl. Fokus teile ich die Meinung von Werner!

LGr

Wolfram
Hast Du eine interessante Beobachtung gemacht? Weißt Du etwas, was wir auch wissen sollten? Dann teile es mit uns und schreibe hier
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Beitragvon klaus57 » 13. Okt 2014, 16:24

Hallo Michael,
ich finde diese Aufnahme fantastisch. Die natürliche Bildgestaltung mit der in ihrem Nest verharrenden
Spinne...die Schärfe, die vielleicht nicht jeder so setzen würde, gefällt mir ausgezeichnet. Ich würde
sagen, da liegt ein kleiner Schleier im Vordergrund der nicht die ganze Augenpartie scharf erscheinen läßt.
Ich hätte noch ein wenig abgeblendet! Welches Objektiv, wenn man fragen darf?
Auf alle Fälle eine wunderschöne Aufnahme!
L.g.Klaus
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Beitragvon Digicat » 13. Okt 2014, 18:28

Servus Michael

Die Beißerchen sehen beeindruckend aus.

Meine Gattin durfte sie schon mal oberhalb des Knöchels spüren.
Das Gift löst das Gewebe auf und das verursacht ähnliche starke Schmerzen wie eine Brandwunde und sieht man auch noch heute. Zwei kleine Löcher, ca. 5mm im Durchmesser und ca. 2mm tief, dunkel gefärbt werden wohl Lebenslang sichtbar bleiben.
Der Heilungsprozeß dauerte für so kleine Wunden sehr lange. Dunkel können wir uns an ca. ein Monat erinnern.

Sorry für den Exkurs

Sehr schön sieht man bei deinen Makro das Gewebe rund um die Spinne.

Hat ein bisserl was von "Voyeurismus"

Hast toll eingefangen.
Hätte ich nicht gekonnt, dank sehr großen Respekt (siehe Exkurs) vor dem Spinnchen.

Liebe Grüße
Helmut

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