Deep Focus Fusion

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Danijel
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Beitragvon Danijel » 29. Jan 2009, 19:30

Hallo Kurt,

klär uns mal auf auf welche Art und Weise du diese Fotografie betreibst.
Durchs Mikroskop, mit Balgen oder anders? Das 105er geht ja von Natur aus bis 1:1 - durchs Mikroskop brauch ich kein Objektiv. Bliebe also nur sowas wie das Multiphot mit ellenlangem Balgen.

Fotografierst du an lebenden oder toten Objekten?
Grüsse Danijel

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Beitragvon Guppy » 29. Jan 2009, 19:38

Für die Wanze verwendete ich 192 einzelne Nikon NEF 14-Bit Bilder mit Helicon Focus.
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Beitragvon Danijel » 29. Jan 2009, 19:46

Ja, ist schon gut, ich habe verstanden.
Grüsse Danijel



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Beitragvon Andreas » 29. Jan 2009, 19:47

Guppy hat geschrieben:Ich habe sehr bewusst dieses Begrüssungsbild gewählt. Es soll zeigen, dass ich keine analoge, klassische Makro Insekten Fotografie betreibe. Mein Bereich ist Fotografie von 1:1 bis 10:1. Das geht von abgespliterter Farbe durch Rost bis Punktaugen von Hornissen. Unschärfe als gestalterisches Element spielt bei mir nur eine untergeordnete Rolle.


Gestatte mir eine (ketzerische) Frage, Kurt. Was spricht dagegen, technisch hochklassige Makro-Fotografie mit ästhetischer Bildgestaltung zu verbinden - außer vielleicht, dass es mehr Arbeit macht? Versteh mich bitte nicht falsch - das Foto ist technisch großartig - aber es könnte mit entsprechender Bildgestaltung eine ästhetische Komponente hinzugewinnen, die jenseits der Faszination für die wunderschönen Details dieser Kreatur auch Leute ansprechen würde, die sich sonst nicht so für die Extrem-Makros begeistern können.

Gruß Andreas
Im Zweifel entscheide man sich für das Richtige.
(Karl Kraus)
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Beitragvon smile » 29. Jan 2009, 19:48

Auch von mir ein Willkommen!

Danijel hat geschrieben:Fotografierst du an lebenden oder toten Objekten?


Das würde mich auch interessieren ;)

smile
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Beitragvon Guppy » 29. Jan 2009, 19:57

Hallo Andreas
Du hast absolut RECHT, doch soweit bin ich noch nicht. Ich habe noch keinen eigenen Weg, werde ihn vermutlich auch nicht finden, doch einiges sträubt sich in mir, mich immer wieder an die klassischen gestaltungs Elemente zu halten. Goldener Schnitt (im Internet auf kompetenten Seiten schon oft falsch erklärt), Unschärfe ist für mich inzwischen ein Artefakt der Optik den man in der Not zum gestalterischen Element erklärte, u.s.w. Ich hoffe, du verstehst mich auch richtig. Ich bin 57 Jahre alt, kaufte meine erste Nikon Macro Ausrüstung 1972, ärgerte mich über mangelnde Schärfentiefe (die gelobte Unschärfe war mein Feind). Von Nikon hatte ich ein Trinokular u.s.w. Jetzt kann man Stacken, welch eine Wohltat!
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Beitragvon Andreas » 29. Jan 2009, 20:02

Guppy hat geschrieben:Jetzt kann man Stacken, welch eine Wohltat!


Da stimme ich vollständig mit Dir überein - meine Bilder sind alle gestackt. :wink:

Gruß Andreas
Im Zweifel entscheide man sich für das Richtige.

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Beitragvon Guppy » 29. Jan 2009, 20:09

Na ja, da ist doch einer mit mir einig. Ich sage es mal trivial "die Unschärfe als gestalterisches Element ist die Erfindung der Optik". Die klassischen Maler waren gut, z.T. sehr gut ohne Unschärfe in ihren Bildern. Unschärfe ist ein Kind der analogen Fotografie, jetzt in der digitalen Fotografie sollte man diese Unschärfe mindestens zum Teil begraben. Es ist absolut klar, dass Unschärfe ein gestalterisches Element sein kann, aber es muss nicht sein!
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Beitragvon smile » 29. Jan 2009, 20:17

smile hat geschrieben:
Danijel hat geschrieben:Fotografierst du an lebenden oder toten Objekten?


Das würde mich auch interessieren ;)

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Beitragvon Guppy » 29. Jan 2009, 20:23

Zur Zeit arbeite ich nur mit toten Tieren. Habe ich keine zur verfügung, so fotografiere ich, so wie jetzt im Winter, z.B. Gewürze. Hoch interessant. Flechten sind auch im Winter dankbare Objekte. Man findet immer irgendwo etwas das jeder kennt aber noch nie so nahe und scharf gesehen hat! Das ist auch Makrofotografie, oder?

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