ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Start in das neue Jahr und befindet euch auch schon in wachsender Vorfreude auf die neue MF-Saison.
Wenn das mit dem Wetter so weiter geht, dann werden wir bald die ersten Motive ablichten können. Hier sind die Schneeglöckchen breits
ungewöhnlich weit und auch mein Allium sowie die Bienen-Ragwurz sind zu sehen.
so gutes Zeichen, denn es wird ganz sicher noch richtig kalt und dann drohen entsprechende Schäden...
Hoffen wir, dass die Naturalles gut übersteht !!
Das derzeitige Wetter verleitet einen regelrecht, auf seiner Festplatte zu kramen und das durchwachsende Makro-Jahr 2017 Revue passieren zu
lassen. Es war ein schlechtes Insektenjahr und ich habe viele Altbekannte vermisst - beispielsweise sämtliche Dickkopffalter und bei den Libellen
den Vierfleck (komplett !!). Auch war es wieder durchweg sehr windig und es gab kaum Tage, an denen die Bedingungen wirklich gut waren - selbst
in den Morgen- und Abendstunden sah es kaum besser aus.
Aber es gab auch kleine Lichtblicke, über die ich mich sehr gefreut habe. Meine Mauerbienen haben sich mächtig ins Zeug gelegt und in
Nullkommanichts war das Insektenhotel ausgebucht, sodass ich noch ein weiteres aufstellen musste.
Mein großes neues Kräuterbeetentpuppte sich zur Blütezeit als wahres Insektenparadies.
Vielzahl unterschiedlicher Fliegen- und Schwebfliegenarten besucht wurden. Aber auch ein winzig kleiner Zipfelfalter, den ich zuvor noch nie
finden konnte, fand Gefallen daran. Nach unendlich langer Zeit habe ich auch wieder einen Schwalbenschwanz bei uns fliegen sehen und hoffe,
dass ich ihn vielleicht in 2018 aufnehmen kann.
Gefreut habe ich mich auch über diesen Gast, den ich euch heute zeigen möchte. Zitronenfalter habe ich die zurückliegenden Jahre nur wenige
gesehen und wenn, dann waren sie fast ständig in Bewegung. Dieser hübsche Kerl war scheinbar bei meinen Betunien auf den Geschmack
gekommen, denn er hielt sich an den Blüten eine ganze Weile auf.
Allerdings waren die Bedingungen alles andere als günstig, denn der große Blumenkübel stand mit vielen anderen auf unsere Hauseingangstreppe
und der Falter war in ständiger Bewegung oder saß tief im Blütenmeer, sodass kaum was von ihm zu sehen war. An Stativ aufstellen war nicht zu
denken und die Freistellung gestaltete sich schwierig, da entweder die anderen Pflanzkübel im Bild waren oder die Hauswand bzw. die Treppe. So
sind mir insgesamt nur 3-4 Bilder einigermaßen gelungen...
Da die Schärfe am oberen Flügelrand nachlässt und ich oben den leeren grauen Treppen-Teil beschnitten habe, stelle ich diese Aufnahme ins
Portal und hoffe, dass sie euch trotzdem ein klitzkleinwenig anspricht. Für Tipps und Verbesserungsvorschläge wäre ich euch wie immer
riesig dankbar !!

Liebe Grüße und vielen DANK für eure Kommentare unter meinen letzten Bildern (!!),
Inka






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