Guten Morgen,
nach der herzlichen Begrüßung am Wochenende hier gleich ein weiteres Bild. Wenn ich das richtig verstehe gilt solch ein herangezoomtes Insektenbild auch als Makro???
Die Isole di Brissago haben Martina (meine Frau) und ich bei unserem kurzen Urlaub am Lago Maggiore besucht. Ein Paradies fürs Fotografieren.
Mit dem Nachschärfen nach dem Komprimieren und verkleinern bin ich noch nicht weiter gekommen. Ich habe es mit der Automatik in Lightroom, mit manuellem Nachbearbeiten in Lightroom und Sharpen Ai versucht. Aber alles nicht wirklich überzeugend besser als ungeschärft. Was mache ich falsch?
Euch einen schönen Start in die Woche.
Lieber Gruß
Peter
Distelfalter
- Peter Göbel
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Distelfalter
Hallo Ina,
ich habe mir das auch nochmals genauer angeschaut. Schon das Original ist zwar ein bisschen schärfer aber auch nicht so scharf wie man es sich wünschen könnte. Vermutlich kommt daher auch das Problem, dass beim Nachschärfen bei oder nach der Kompression nicht wirklich etwas herauskommt. Ich habe in Lightroom das Original nicht nachgeschärft und nicht entrauscht - hatte auch da den Eindruck, dass das nichts bringt. Ein Problem hatte ich zuvor mit dem Weißabgleich, hatte den aus Versehen auf Blitzen stehen gelassen und habe das in Lightroom durch automatischen Weißabgleich ausgeglichen.
Verwackelt ist das Bild soweit ich mich erinnere nicht - bei 1/1000 wie Du sagst auch unwahrscheinlich. Mein Verdacht ist wieder mal, dass bei umgerechnet 600 mm Vollformat die 1 Zoll Bridgekamera bei f/8 so ein Bild nicht wirklich knackscharf hinbekommt. Aber vielleicht gilt das auch für andere Kameras?
Den eigentlichen Fokuspunkt kann ich im Original nicht wirklich ausmachen, ich glaube, dass er schon auf dem Auge lag - meine Vermutung ist, dass aufgrund der Blendeneinstellung f/8 eine gewisse Tiefenschärfe da ist eben auf Kosten der Gesamtschärfe.
Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast über die Schärfe nachzudenken und mir Anregungen zu geben.
Lieber Gruß
Peter
ich habe mir das auch nochmals genauer angeschaut. Schon das Original ist zwar ein bisschen schärfer aber auch nicht so scharf wie man es sich wünschen könnte. Vermutlich kommt daher auch das Problem, dass beim Nachschärfen bei oder nach der Kompression nicht wirklich etwas herauskommt. Ich habe in Lightroom das Original nicht nachgeschärft und nicht entrauscht - hatte auch da den Eindruck, dass das nichts bringt. Ein Problem hatte ich zuvor mit dem Weißabgleich, hatte den aus Versehen auf Blitzen stehen gelassen und habe das in Lightroom durch automatischen Weißabgleich ausgeglichen.
Verwackelt ist das Bild soweit ich mich erinnere nicht - bei 1/1000 wie Du sagst auch unwahrscheinlich. Mein Verdacht ist wieder mal, dass bei umgerechnet 600 mm Vollformat die 1 Zoll Bridgekamera bei f/8 so ein Bild nicht wirklich knackscharf hinbekommt. Aber vielleicht gilt das auch für andere Kameras?
Den eigentlichen Fokuspunkt kann ich im Original nicht wirklich ausmachen, ich glaube, dass er schon auf dem Auge lag - meine Vermutung ist, dass aufgrund der Blendeneinstellung f/8 eine gewisse Tiefenschärfe da ist eben auf Kosten der Gesamtschärfe.
Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast über die Schärfe nachzudenken und mir Anregungen zu geben.
Lieber Gruß
Peter
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- Peter Göbel
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Distelfalter
Hallo Ina,
schnell eine Antwort zwischendurch in der Arbeit. Danke für die tollen Tipps. Ja, diese Falter auf der Isole di Brissago waren schon sehr aktiv. Wir haben sie auch erst am Nachmittag entdeckt. Nach hunderten von Blumenfotos. Mir gefällt das Foto trotz dieser Schwächen selbst ganz gut, sonst hätte ich es hier ja auch nicht gezeigt. Die Sony RX10m4 ist neu erschienen 2017 und hatte immerhin schon über 300 Fokuspunkte und verfolgt im CAF die Objekte erstaunlich gut - auch gegenüber dem, was ich bisher von der OM1 mitbekomme. Muss mich bei der OM1 noch weiter einarbeiten.
Dir einen schönen Tag.
Lieber Gruß
Peter
schnell eine Antwort zwischendurch in der Arbeit. Danke für die tollen Tipps. Ja, diese Falter auf der Isole di Brissago waren schon sehr aktiv. Wir haben sie auch erst am Nachmittag entdeckt. Nach hunderten von Blumenfotos. Mir gefällt das Foto trotz dieser Schwächen selbst ganz gut, sonst hätte ich es hier ja auch nicht gezeigt. Die Sony RX10m4 ist neu erschienen 2017 und hatte immerhin schon über 300 Fokuspunkte und verfolgt im CAF die Objekte erstaunlich gut - auch gegenüber dem, was ich bisher von der OM1 mitbekomme. Muss mich bei der OM1 noch weiter einarbeiten.
Dir einen schönen Tag.
Lieber Gruß
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Distelfalter
Hallo Peter,
Ina hat Dir ja schon viele Tipps gegeben.
Aktive Falter sind auch nicht so leicht zu fotografieren.
Verwackelt schaut es auch für mich nicht aus.
Meine Empfehlung: im RAW Format fotografieren. Jpegs lassen
sich nur eingeschränkt nachbearbeiten und haben dann meist Qualitätsverluste.
Ich denke der Falter könnte auch einen Ticken mehr Kontrast vertragen.
Ina hat Dir ja schon viele Tipps gegeben.
Aktive Falter sind auch nicht so leicht zu fotografieren.
Verwackelt schaut es auch für mich nicht aus.
Meine Empfehlung: im RAW Format fotografieren. Jpegs lassen
sich nur eingeschränkt nachbearbeiten und haben dann meist Qualitätsverluste.
Ich denke der Falter könnte auch einen Ticken mehr Kontrast vertragen.
Liebe Grüße Ute
Die Freude am Kleinen ist die schwierigste Freude, denn es gehört ein großes Herz dazu.
Rainer Maria Rilke
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- rincewind
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Distelfalter
Hallo Peter,
Ob du zoomst, oder ein Objektiv mit langer Brennweite benutzt ist letztlich egal.
Entscheidend ist letztlich wie groß die Optik das Motiv auf dem Sensor abbildet.
Zum Nachschärfen nehme ich den alten Nik Sharpener, den man immer noch kostenfrei runterladen kann.
Mit der U-Point Technik lässt sich sehr gut dafür sorgen das der HG nicht mitgeschärft wird.
Nu aber zum Bild, es gefällt mir gut.
Bewegungsunschärfe würde ich bei der Belichtungszeit auch ausschließen.
Wenn du im RAW fotografierst, wir haben hier einen extra Thread wo man ein Raw zur Entwicklung einstellen kann.
Da kann man immer gut sehen wie andere das Bild entwickeln.
LG Silvio
Ob du zoomst, oder ein Objektiv mit langer Brennweite benutzt ist letztlich egal.
Entscheidend ist letztlich wie groß die Optik das Motiv auf dem Sensor abbildet.
Zum Nachschärfen nehme ich den alten Nik Sharpener, den man immer noch kostenfrei runterladen kann.
Mit der U-Point Technik lässt sich sehr gut dafür sorgen das der HG nicht mitgeschärft wird.
Nu aber zum Bild, es gefällt mir gut.
Bewegungsunschärfe würde ich bei der Belichtungszeit auch ausschließen.
Wenn du im RAW fotografierst, wir haben hier einen extra Thread wo man ein Raw zur Entwicklung einstellen kann.
Da kann man immer gut sehen wie andere das Bild entwickeln.
LG Silvio
- Nurnpaarbilder
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- Vorname: Carsten
Distelfalter
Hallo Peter,
ein schön gestaltetes NB ist das. Sehr schön, wie das Licht durch die Flügel des schon etwas abgerockten Falters scheint. Auch die natürlichen Farben gefallen mir. Sehr schön gemacht.
ein schön gestaltetes NB ist das. Sehr schön, wie das Licht durch die Flügel des schon etwas abgerockten Falters scheint. Auch die natürlichen Farben gefallen mir. Sehr schön gemacht.
- Peter Göbel
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Distelfalter
piper hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Hallo Peter,
Meine Empfehlung: im RAW Format fotografieren. Jpegs lassen
sich nur eingeschränkt nachbearbeiten und haben dann meist Qualitätsverluste.
Ich denke der Falter könnte auch einen Ticken mehr Kontrast vertragen.
Hallo Ute,
danke für den Tipp mit dem RAW Format. Ich habe das immer mal wieder ausprobiert und wieder verworfen - u.a. deswegen, weil ich mir als Farbenblinder Bildbearbeitung nicht wirklich zugetraut habe. Das wird allmählich ein bisschen besser und ich gebe dem nochmals eine Chance.
Mit dem Kontrast macht tatsächlich sofort einen besseren Eindruck.
Lieber Gruß
Peter
Zuletzt geändert von Peter Göbel am 15. Jun 2022, 06:23, insgesamt 1-mal geändert.
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rincewind hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Hallo Peter,
Zum Nachschärfen nehme ich den alten Nik Sharpener, den man immer noch kostenfrei runterladen kann.
Mit der U-Point Technik lässt sich sehr gut dafür sorgen das der HG nicht mitgeschärft wird.
... Wenn du im RAW fotografierst, wir haben hier einen extra Thread wo man ein Raw zur Entwicklung einstellen kann.
Da kann man immer gut sehen wie andere das Bild entwickeln.
LG Silvio
Hallo Silvio,
ich habe mir Nik Sharpener jetzt mal als Demoversion herunter geladen. Ja tatsächlich sehe ich sofort deutliche Unterschiede. Danke für den Tip mit den Thread für die Raw Entwicklung. Komme ich bestimmt gerne darauf zurück. Erstmal muss ich mich auf RAW-Format umstellen.
Lieber Gruß
Peter
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rincewind hat geschrieben:Quelltext des Beitrags
Zum Nachschärfen nehme ich den alten Nik Sharpener, den man immer noch kostenfrei runterladen kann.
Mit der U-Point Technik lässt sich sehr gut dafür sorgen das der HG nicht mitgeschärft wird.
LG Silvio
Hallo Silvio,
ich habe es mal ausprobiert mit dem "Nach-Schärfen" nachdem Lightroom die Bilddatei auf 1200x800 und 600K herunterskaliert hat. Allerdings vergrößert sich die Dateigröße wieder so dass es für das Makroforum wieder zu groß wird. Was ist da ein geschickter Workflow? Vor dem Runterskalieren macht das Nachschärfen ja keinen Sinn, oder? Ich habe es jetzt mit unterschiedlichen Ausgabegrößen in Lightroom probiert. Wenn ich 400K als Ausgabegröße angebe dann bekomme ich schon (als eher Trial-and-Error-Resultat) eine resultierende Bildgröße unter 600k hin allerdings mit schlechterer Qualität als wenn ich gleich die Nachschärfung lasse.
Lieber Gruß
Peter Göbel
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Distelfalter
Hallo Peter,
Ich habe das so eingestellt das LR das Bild beim Export direkt an den Sharpener übergibt. Dadurch findet der eigentliche Export erst nach dem Nachschärfen statt. Das funktioniert idR sehr gut und nur bei Bildern, die sehr grosse Flächen mit vielen Details beinhalten, kommt es gelegentlich zu geringfügig zu grossen Dateien. In diesem Fall lade ich das Bild nach dem Export in IrfanView (oder ein anderes Programm mit ähnlicher Funktionalität) und speicher es mit geringfügig verringerten Jpg Qualität wieder ab.
Wenn Du ein jpg statt mit 100% mit 90% abspeicherst siehst Du idR keinen Unterschied.
LG Silvio
Ich habe das so eingestellt das LR das Bild beim Export direkt an den Sharpener übergibt. Dadurch findet der eigentliche Export erst nach dem Nachschärfen statt. Das funktioniert idR sehr gut und nur bei Bildern, die sehr grosse Flächen mit vielen Details beinhalten, kommt es gelegentlich zu geringfügig zu grossen Dateien. In diesem Fall lade ich das Bild nach dem Export in IrfanView (oder ein anderes Programm mit ähnlicher Funktionalität) und speicher es mit geringfügig verringerten Jpg Qualität wieder ab.
Wenn Du ein jpg statt mit 100% mit 90% abspeicherst siehst Du idR keinen Unterschied.
LG Silvio
