Ich hoffe dass ich mit meiner Bestimmung "Wiener-Sandbiene" richtig liege
Am Osterwochenende habe ich diese tollen Bienen entdeckt und beobachtet.
Sie kamen angeflogen und verschwanden in nullkomanix in ihrem Erdloch. Vergebens versuchte ich am Anfang eine ablichten zu können, also habe ich mir eines der Erdlöcher ausgesucht und mich an den Hang gelegt, Kamera einfach mal irgendwo ausgerichtet und gewartet, gehofft ....gewartet. Plötzlich ist eine aus ihrem Erdloch gehuscht und anstatt dass sie weggeflogen ist, flog sie einen kleinen Halm an und kletterte ihn hoch....dann hatte ich nochmal das Glück dass sie für einige Sekunden dort verweilte. Sie hat sich kurz gesonnt und ist dann sofort wieder weggedüst, aber ich konnte sie ablichten! Meine Freude war meeeega gross!
Intressant ist , dass sich diese Wildbienen in selbstgegrabenen Gängen im Erdboden verkriechen. In diesen Höhlen werden sogenannte Brutzellen (durch Trennwände von einander abgegrenzte Kammern) angelegt.
Das weibchen sammelt dann Pollen und Nektar für die Larven, darum huschen sie auch gleich nach ihrem Ausflug ins Erdloch zurück.
Jedes Muttertier sorgt sich nur um den eigenen Nachwuchs, darum sieht man auch mehrere Erdlöcher nebeneinander. Ab Mitte März schlüpfen dann die Sandbienen aus ihren Nestern. Die erwachsenen Tiere so heisst es, sterben ab. Bis zum nächsten Frühjahr entwickelt sich eine neue Generation in ihren unterirdischen Brutzellen.
Mich hat diese Biene richtig fasziniert! Richtig toll zum zusehen!
Grüessli
Jeannette



