Kopfansichten einer Dungfliege

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Ganbatte
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Kopfansichten einer Dungfliege

Beitragvon Ganbatte » 28. Jul 2014, 16:31

Hallo zusammen,

im Sommerloch mal wieder die selbige Fliege wie vorher,
aber in einer anderen Position gestackt.

Stack aus 381 Bildern.
Stackabstand 0,0089 mm

Nachtrag: Habe nochmal Nuancen bearbeitet.


Gut Stack

Michael
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Kamera: Canon 5D Mark II
Objektiv: mm
Belichtungszeit: 381 x 2 sek
Blende: 0,25
ISO: 125
Beleuchtung: 2 Blitze
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG): RAW
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Hoehe): 7 / 5 %
Stativ: Tischaufbau
---------
Aufnahmedatum:17.07.2014
Region/Ort:
vorgefundener Lebensraum:
Artenname: Dungfliege (Scatophaga Stercoria)
kNB
sonstiges:
Dungfliege170714_2_MF (1 von 1).jpg (460.7 KiB) 1047 mal betrachtet
Dungfliege170714_2_MF (1 von 1).jpg
Kamera: Canon 5D Mark II
Objektiv: mm
Belichtungszeit:
Blende: f/
ISO:
Beleuchtung:
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG):
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Hoehe):
Stativ: Vanguard Alta Pro 263 AT / Vanguard PH 32
---------
Aufnahmedatum:
Region/Ort:
vorgefundener Lebensraum:
Artenname:
kNB
sonstiges:
Dungfliege17072014_3 (1 von 1).jpg (433.4 KiB) 933 mal betrachtet
Dungfliege17072014_3 (1 von 1).jpg
Zuletzt geändert von Ganbatte am 29. Jul 2014, 10:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon piper » 28. Jul 2014, 17:30

Hallo Michael,

schön, dass Du wieder hier bist!
Mir gefällt die Aufnahme sehr gut.
Vor allem das plastische Auge spricht mich an.
Etwas schade, dass unten ein kleines Stück fehlt,
aber das ist nur meine Laienhafte Sichtweise :-)
Liebe Grüße Ute

Die Freude am Kleinen ist die schwierigste Freude, denn es gehört ein großes Herz dazu.
Rainer Maria Rilke
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Beitragvon Ganbatte » 28. Jul 2014, 17:43

Hallo Ute,

mit unten kommt daher,
dass der Stack unten einen Streifen hatte.
Der kommt daher, dass der Stack nicht ganz lineal in der waagerechten verlaufen ist.
Bildgestalterisch waren mir die vorderen Haar und Tastapparate wichtig von Anfang an wichtig.
Die Einrichtungszeiten der Insekten dauern bei mir mind. ca. 45 - 60 Minuten.
Deshalb habe ich oben Luft gelassen und nach unten gestalterisch den Schnitt unten ein-
kalkuliert. :laugh3:

Gruß

Michael
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Beitragvon Hans.h » 28. Jul 2014, 20:56

Hallo Michael,

Das Motiv hast Du sehr gut durchgestackt.
Vor allem die feinen Haare auf dem Kopf,sind sehr klar und scharf geworden.
Am rechten Auge gab´s ein bisschen Probleme und der Bildkontrast ist
irgendwie zu heftig geraten.

Gruß Hans. :)
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Beitragvon makrosucht » 29. Jul 2014, 07:46

Hallo Michael,

der stack sieht Sauber aus und ist dir gut gelungen.

Die Haare sind sehr gut abgebildet und wirken sehr detailiert.

Den Kontrast finde ich etwas zu hart, ich hätte es Diffuser schöner gefunden...

Oben an den Facetten, "hat es schwarze Löcher" und die Lichtverteilung wirkt nicht gleichmäßig...

Ich habe eine Vermutung......kann es sein das Du mit TTL Kabel manuell arbeitest?
Cheeeeeers....Alex :-)

https://www.facebook.com/alex.ruehl.makrosucht]FB- http://www.fotocommunity.de/fotograf/alex-ruehl/1553042]FC -=https://www.flickr.com/photos/112194837@N03/]Flickr
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Beitragvon Ganbatte » 29. Jul 2014, 07:57

makrosucht hat geschrieben:Hallo Michael,

der stack sieht Sauber aus und ist dir gut gelungen.

Die Haare sind sehr gut abgebildet und wirken sehr detailiert.

Den Kontrast finde ich etwas zu hart, ich hätte es Diffuser schöner gefunden...

Oben an den Facetten, "hat es schwarze Löcher" und die Lichtverteilung wirkt nicht gleichmäßig...

Ich habe eine Vermutung......kann es sein das Du mit TTL Kabel manuell arbeitest?


Hallo Alex,

ja manuelle Belichtung ohne TTL.

Gruß

Michael
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Beitragvon makrosucht » 29. Jul 2014, 08:43

Hallo Michael,

ich hatte bei mir ein Problem bemerkt bei der verwendung eines TTL Kabels. Mir ist das lange gar nicht aufgefallen. Es war so, dass bei der Belichtung auf den zweiten Vorhang ein Syncronisations Fehler statt gefunden hat. Das ganze hat sich so bemerkbar gemacht, wenn ich eine schnellere Zeit eingestellt habe, war beim selben Blitzleistungswert (z. b. 1/64) das Objekt heller als bei einer langen Zeit. Dazu konnte man bei 2 oder 3 Sekunden Zeit die Leistung einstellen wie man wollte (auch volle Leistung) und das Objekt war immer gleich hell belichtet. Das Phänomen trat nur bei dem Blitz auf der mit dem TTL Kabel verbunden war. (Ich blitze mit 3 Blitzen) die anderen beiden Blitze habe ich per nikon CLS mitblitzen lassen und diese haben seltsamer weise das Bild normal belichtet. Auf den ersten Vorhang bestand das Problem nicht. Ich habe mehere TTL Kabel getestet auch das Original von Nikon auch da bestand das Problem. Wenn ich die Commander Funktion der Kamera verwendet habe um alle 3 Blitze zu steuern, war das Problem auch nicht vorhanden.

Ich weiß das Du canon verwendest, und weiß daher nicht ob das selbe Problem bestehen kann. Mich hat nur die Lichtverteilung irgenwie an mein Problem erinnert. Du kannst das einfach testen in dem Du einen kleinen Test machst. Richte alles normal ein wie wenn Du stacken wolltest mit 2 sek. auf den zweiten Vorhang mit festgesteller Blitzleistung, so dass die Belichtung korrekt ist. Wenn Du jetzt die Kamera auf 3 Sekunden stellst bei selber Blitzleistung, sollte das Model heller sein wie bei 2 Sekunden. Wenn es genau so hell ist wie bei 2 Sekunden dann hast Du das selbe Problem.

An dem Link kann man das Problem sehen. Der obere Haupblitz mit TTL Kabel verbunden war auf 1/1 gestellt. Das Model ist oben zu dunkel und wurde oben stark aufgehellt, später per EBV. Die beiden seitlichen Blitze haben richtig mitgeblitzt. Info, der obere Blitz war ein SB910, damit kann man bei 1/1 eine ganze Kirche erleuchten....

http://www.makro-forum.de/fpost1117959.html#1117959

Jetzt verwende ich 3 andere Blitze die ich mit einem Funkempfänger betreibe und das Problem besteht nicht mehr. Das ganze ist aber auch nur eine Vermutung von mir, kann auch sein, das bei Dir oben einfach zu wenig Licht angekommen ist....
Cheeeeeers....Alex :-)

https://www.facebook.com/alex.ruehl.makrosucht]FB- http://www.fotocommunity.de/fotograf/alex-ruehl/1553042]FC -=https://www.flickr.com/photos/112194837@N03/]Flickr
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Beitragvon Ganbatte » 29. Jul 2014, 09:02

Hallo Alex,

Man sieht bei der Canon Mechanik bei den Blitzstärken unterschiedliche Helligkeitsgrade bei
unterschiedlichen Zeitintervallen.
Ich benutze zwei Metzblitze.
Der erste ist mit der Kamera über ein Kabel verbunden.
Den zweiten steuere ich über eine Fotozelle an.
Beide Blitze stehen auf M.

Den macht es Sinn ttl oder wie bei mir ettl bei einem Mikroskopobjektiv zu verwenden?

Ich fotografiere grundsätzlich alles in M.

Hier gehe mich mal davon aus das Lichtwellen schneller als Funkwellen sind.
Es wäre zu testen ob ein Unterschied zwischen Funk und Zelle besteht.

Schön das die Fotografie auch viel aus Theorie besteht. 8)

Danke für Deine ausführlichen Ausführungen zu diesem Thema.

Gruß

Michael
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Beitragvon makrosucht » 29. Jul 2014, 09:34

Hallo Michael,

nein natürlich kein TTL, das funktioniert mit Mikroskop Objektiven und beim Stacken allgemein nicht...ich meinte immer die normale manuelle Einstellung.

Selbstverständlich, Theorie gehört immer dazu, daraus wird dann die Praxis... :)

Ich vermute schon das eine Differenz zwischen dem Hauptblitz und der Fotozelle bestehen kann. Auch kann das TTL Kabel durch seine Länge für verzogerungen sorgen. Ich denke aber das diese Differenz so minimal sein wird, das das nicht sichtbar im Bild ist. Vermutlich war mein Problem, mit dem TTL Kabel und Nikon CLS bei Manueller Einstellung dann ein Nikon Problem, erstaunlicher weise konnte auch der Nikon Service da nicht helfen. Ich weiß auch das das Problem bei Pentax ebenfalls nicht besteht.

Vermutlich ist dann bei Deinem Bild oben einfach nicht genug Licht hingekommen, das ist mir auch schon oft passiert. Ich bekomme das durch den dritten Blitz am einfachsten in den Griff, je nach Model. Dieser 3te Blitz ist recht weit oben über dem Diffusor. In der Portrait fotografie würde man sagen das Hauptlicht. Dieser Blitz verschafft eine allgemeine leichte Diffuse Beleuchtung. Mit den beiden seitlichen Blitzen versuche ein streiflicht einzusellen und gezielt Höhen und Tiefen zu betonen. Es geht aber auch sehr gut mit 2 Blitzen, das habe ich nur immer als "fummeliger" empfunden.
Cheeeeeers....Alex :-)

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Beitragvon Guppy » 29. Jul 2014, 22:38

Hallo Michael

Wenn der eine Blitz am Kabel hängt und der andere als Sklave,
dann ergeben sich bei kurzer Abbrennzeit ZWEI Blitze, Verminderung der Auflösung durch Verwackelung ist dann möglich. Grob gesagt,
wenn sich die Kamera/Objekt um 0.001mm zwischen erstem und zweitem Blitz verschieben dann rutscht das Bild auf dem Chip um 1 Pixel und vermindert so,
mindestens theoretisch die Auflösung um 50%.
Überschneidet sich die Abbrennzeit, dann kann sie bis auf das Doppelte verlängert werden.
Dies verhindert man, indem die Blitze, die an der Beleuchtung des Objektes beteiligt sind, alle das gleiche Modell sind
und alle z.B. als Slave ausgelöst werden. Dies durch den Kamerainternen Blitz oder einer der per Kabel mit der Kamera verbunden ist.
Hält man diese Forderung nicht ein, ist es aus mit einer möglichst kurzen Abbrennzeit.
So hat z.B. ein Nikon SB-800 Blitz, eine andere Auslöseverzögerung wie der Nikon SB-900!

Beim Fliegenbild vermute ich, dass der Diffusor etwas zu dünn war.

Kurt

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