Vielen Dank für eure Kommentare zu meinem letzten Bild und die lieben Worte zu meiner Gesundheit.
Ich bin sicher, dass ich nicht der einzige im MF bin sich, in der einen oder anderen Form, mit einer Gefässerkrankung herumschlagen muss.
Allen Leidensgenossen wünsche ich viel Kraft, passt auf euch auf und versucht eure beeinflussbaren Risikofaktoren in den Griff zu bekommen.
Egal wie ihr euch motiviert und welche kleinen Tricks ihr anwendet, hauptsache es hilft gegen den inneren Schweinehund.
An alle im MF die Nordic Walking betreiben, die nächsten Sätze sind meine persönliche Meinung und nicht böse gemeint, die meisten Walker sind vernünftige Menschen und stören nicht stärker als Naturfotografen in freier Wildbahn.
Mir hat als Motivation sehr geholfen, dass ein Teil der Kardiotherapie Nordic Walking war. Ich verabscheu Nordig Walking, besser gesagt, manche Nordic Walker die man schon aus 100 Metern Entfernung hört und die jeden Vogel verscheuchen. Deshalb war schon zu Beginn der Therapie mein erklärtes Ziel, dass ich alles mache was ich kann, damit ich NIE wieder eine Kardiotherapie benötige und NIE wieder Nordic Walking machen muss!
Wobei ich ehrlicherweise zugeben muss, dass Nordic Walking fürs Herzkreislaufsystem gut ist. Aber die einzigen Stockenten die ich in der Natur sehen und hören möchte haben Flügel.
Als kleiner Tipp, schaut euch "Die Macht der Gewohnheit" in der ARD Mediathek an, es dauert ja "nur" etwas über 2 Monate bis man sich eine "schlechte" Angewohnheit abgewöhnt hat.
Als erstes eine generelle Anmerkung zum stacken. Die Diskussionen Pro und Kontra habe ich mit leichtem Kopfschütteln verfolgt. Vor ein paar Jahren musste man noch manuell stacken. Nach jeder leichten Verschiebung des Fokuspunktes Sekunden warten bis es im Sucher nicht mehr wackelte, häufig waren die Resultate unbrauchbar, es dauerte einfach zu lange bis man 20 Bilder auf der Speicherkarte hatte. Wind, Bewegung des Motives, wechselndes Licht etc.
Später gab es Lösungen via Handy App, Elektroschlitten oder ersten Kameras mit Stackunterstützung. Da wurden schon einige gestackte Bilder im MF gezeigt, es gab allerdings, soweit ich weiss, noch keine Pro / Kontra Diskussionen. Die Technik entwickelte sich weiter, die Kameras wurden schneller, nebst Olympus und Panasonic gibt es heute auch Kameras von Fuji und Nikon die eine, mehr oder weniger gute, Stackunterstützung bieten, weitere werde sicherlich folgen.
Ergo setzen mehr MF Mitglieder diese Technik ein, warum auch nicht? Über die Belichtungsautomatik, den AF oder die Videofunktionen beklagt sich ja auch niemand.
Was ich auch immer als amüsant empfinde, ständig höre ich, dass man nicht mehr Auflösung benötigt, aber praktisch alle Nikon User die ich persönlich kenne, haben zwischenzeitlich eine D 850.
Letztendlich sind das alles nur Hilfsmittel die einem bei der Aufnahme unterstützen, dass Bild selber macht der Fotograf.
So, jetzt aber zum Bild, da gibt es noch eine Geschichte zu erzählen.
Hoffe euch tränen vor der Länge des bis jetzt gelesenen nicht die Augen, es geht noch weiter!
A propos, ich mag Schwalbenschwänze sehr, besonders wenn ich einen vor der Linse habe, ein seltenes Vergnügen das ich dafür besonders geniesse!
Ich kenne einige Fotografen, ein paar davon suchen im Herbst Felder mit Bio-Fenchel nach Schwalbenschwanzraupen ab. Da die Felder im Herbst umgepflügt werden die einzige Überlebensmöglichkeit für die Raupen.
Die Raupen werden gut versorgt, verpuppen sich und überwintern. Im Frühling schlüpfen die Falter. Die frischen Falter werden in Biotope mit guten Lebensbedingungen gebracht, auf einen hübschen Ansitz gesetzt, ein paar Bilder gemacht und danach können die Falter ihre Freiheit geniessen.
Zufälligerweise war ich dieses Jahr vor Ort als 2 Schwalbenschwänze freigelassen wurden.
Natürlich habe ich da auch zur Kamera gegriffen und Bilder gemacht.
Da wurde auf Teufel komm raus gestackt! Aber ich kann auch anders! Deshalb zeige ich heute ein mit dem Trioplan entstandenes Bild, wie es so schön Neudeutsch heisst, "Ka schtagg".
Wenn ihr euch über die Schärfe für Offenblende und Trioplan wundert, da habe ich etwas mehr EBV als üblich eingesetzt, geht bei Trioplan Bildern ja auch nicht ohne. Haupsächlich die Nik Tools, Tonal Contrast hilft, häufig, bei Trioplan Bildern.
Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, dass ich bei Makros, ausser beim Einsatz von Altglas, meistens stacke. Wenn stacken vom Metabones Adapter unterstützt würde, hätte ich das sicher schon beim fotografieren von Eisvögeln ausprobiert. Aber bei einem Bildwinkel der 2000mm Brennweite entspricht (Canon EF 500mm + 2X Telekonverter + 2X Cropfaktor der Olympus), könnte ich nicht mehr Freihand fotografieren...
Andererseits, wer ist, ausser mir, verrückt genug mit einer solchen Kombination ohne Stativ zu fotografieren?
https://www.flickr.com/photos/helmi2010 ... 307080483/
https://www.flickr.com/photos/helmi2010 ... 307080483/
Liebe Grüsse Helmut









